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240 Seiten, 67 Tafeln, davon 61 in Farbe, 141 Abbildungen in Farbe und 8 in schwarz-weiß, Karte.
24 x 31 cm. Gebunden.
München, 2010.

ISBN: 978-3-7774-2441-5

39,90 € [D] | 56,90 SFR [CH]

 

Maharaja

Pracht der indischen Fürstenhöfe

Hrsg.  Anna Jackson, Amin Jaffer und Christiane Lange
Sofort lieferbar.

Hier gelingt die höchst plastische Vorstellung der unermesslichen Pracht der indischen Fürstenhöfe. [Frankfurter Allgemeine Zeitung]  

Die Schätze Indiens zählen zu den gro­ßen Mystifikationen des Abendlandes. Mit ihnen ist die Kultur der Maharajas verbunden, deren unvergleichliche Pracht das Katalogbuch zur einzigartigen Ausstellung in München präsentiert. Zugleich wird dabei die faszinierende geschichtliche Entwicklung der Rolle der Maharajas vom frühen 18. Jahrhundert bis zu den letzten Tagen des Raj erzählt.

Indiens Maharaja haben die Phantasie des Westens mit der Vision einer Welt voller Schönheit und Luxus beflügelt. In ihrer Machtfülle als Gebieter über weitgedehnte Länder mit zahllosen Untertanen sind sie seit dem 18. Jahrhundert als ­spi­rituelle Meis­­ter, Feldherren und Politiker, beson­ders aber als Auftraggeber für ­Kostbar­keiten von exorbitantem Rang hervor­ge­treten. Mit der Unterstützung der königlichen Sam­mlungen in Udaipur und Jodh­pur so­wie in Zusammenarbeit mit dem Victoria and Albert Museum London vermögen Ausstellung und Buch ein Spektrum der Mogul-Zeit Indiens zu ­präsen­tieren, wie es in Eu­ropa bisher noch nie gezeigt worden ist. Es umfasst die ganze grandiose Vielfalt von Schmuck und kost­baren Miniaturen, Waf­fen und höfischen Kleidern, Thronen und Sänften bis hin zu den Prunkgeschir­ren der Elefanten. Zu den Facetten des dargebotenen Materials ge­hören die hierzulande we­nig bemerkten geschichtlichen Entwicklungen Indiens bis zum Ende der Kolonialzeit, aber auch Einblicke in die höfischen Sitten mit ihren Festen und der Lebenssphäre der Frauen in den Palästen, ihrer geheimnisvollen Zurückgezogenheit, ihrem Flair und ihrer Eleganz. Allein das »Kollier von Patiala«, das Cartier 1928 aus 2.930 Diamanten herstellte, ist als Exponat eine Sensation.
Das Katalogbuch widmet sich dem Reich­tum des Themas mit der gebotenen Opu­lenz und gibt dem einmaligen ­Ausstel­lungs­­­ereignis seine dauerhafte Würdigung.

Bombastisch ist gar kein Ausdruck. Märchenhafte Pracht und Herrlichkeit - so etwas hat man lange nicht gesehen: die Zeit der Maharajas in Indien.
[Hessische-Niedersächsische Allgemeine Zeitung]  


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