Grosse Titelansicht

Beiträge von M.-L. von Plessen, L. Auer, T. Baumgartner, Chr. Benedik, C. Diekamp, L. Hanzl-Wachter, M. Hochedliger, G. Mauthe, I. Ortayli, K. Schütz, E. Spantigati, P. Stephan, J. Willms.

336 Seiten, 36 Farbtafeln,
309 Abbildungen in Farbe und 21 in schwarz-weiß..
24 × 32 cm. Gebunden.
München, 2010.

ISBN: 978-3-7774-2521-4

45,00 € [D] | 63,90 SFR [CH]

 

Prinz Eugen

Feldherr Philosoph und Kunstfreund

Hrsg. Agnes Husslein-Arco
Sofort lieferbar.

Prinz Eugen (1663–1736) war einer der berühmtesten Feldherren des Hauses Österreich und wesentliche Stütze der Großmachtstellung Österreichs innerhalb Europas. Daneben fungierte er als Bauherr und Kunstsammler. Das Katalogbuch zeigt Exponate seiner Sammlung und präsentiert ihn als Mäzen der Kunst und Wissenschaften.

Nach Abstammung ein Italiener, nach Ge­burt ein Franzose, wurde Prinz Eu­gen Franz von Savoyen-Carignan-Soissons nach seinem kometenhaften Aufstieg und seiner glanzvollen Karriere als Feldherr »der größte und beste Österrei­cher, der seinem erhabenen Kaiserhause je gedient hat«.
Die Ausstellung zu Person und Vermächtnis des Prinzen begnügt sich nicht mit der Aufführung seiner Heldentaten als Kriegsherr und Diplomat im Europa der fortgesetzten Türkenbelagerungen, der Spanischen und Polnischen Erbfolgekriege. Seine Passion für die Schönen Künste, für ­Gelehrsam­keit und Wissenschaften ließen ihn selbst ­in­mitten des Schlachtengeschehens nicht ruhen. In fast fünfzig Jahren unentwegten Einsatzes als Feldherr, Staatsmann und Diplomat reist er quer durch Europa und baut dabei eine schon zu Lebzeiten ge­rühmte Sammlung von Gemälden und Kupferstichen, von Inkunabeln, illuminierten Handschriften und Büchern auf. Vom wechselnden Kriegsschauplatz korrespondiert Eugen mit Künstlern und Kunst­handwerkern, Gartenarchitekten und Baumeistern.
Katalogbuch und Ausstellung präsentieren Exponate seiner Kunstsamm­lungen und
Zimelien der Bibliotheca Eugeniana. Sie lassen den Betrachter die kom­plexe Aus­stat­tung jener repräsentativen Wohnge­bäude erahnen, in denen der Prinz seit 1703 im Stadtpalais und seit 1731 im Oberen ­Bel­vedere allerhöchste Gäste wie die Bot­schaf­ter des Osmani­schen Reiches zur Audienz empfing.


English Edition

Prince Eugene


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