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Grosse Titelansicht
180 Seiten, 17 Farbtafeln und ISBN: 978-3-7774-6005-5 34,90 € [D] | 49,90 SFR [CH] |
Pieter Biesboer |
Frans Hals
und Haarlems Meister der Goldenen Zeit
Hrsg. Frans Hals Museum Haarlem und die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München
Sofort lieferbar.
Das Katalogbuch gibt beispielhaft und schön gegliedert die Fülle an Sujets wieder, die sich in Haarlem während der Goldenen Zeit entwickelte. [Augsburger Allgemeine] 
Haarlem war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein blühendes Zentrum der Kunst. Hier begann das »Goldene Zeitalter« der holländischen Malerei, und mit Frans Hals (ca. 1580–1666) erhielt es zum ersten Mal den Glanz einer großen Epoche der Kunstgeschichte.
Um 1600 erlebte Haarlem eine Zeit wirtschaftlicher Blüte. Handel und Gewerbe florierten, weil die Stadt es verstanden hatte, den Emigranten aus dem spanisch besetzten Antwerpen eine neue Heimat zu geben, während den nördlichen Niederlanden im kriegsgeplagten Europa eine Phase des Friedens vergönnt war. Das neue, reich werdende Bürgertum verlangte mit neuen Repräsentationsformen nach einer neuen Kunst, und die Haarlemer Maler gaben ihnen, wonach verlangt wurde.
In Zusammenarbeit mit dem Frans Hals Museum in Haarlem zeigt die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München erstmals eine Ausstellung mit Meisterwerken dieser Zeit. Über 130 Bilder von Hendrick Goltzius, Frans Hals, Jacob van Ruisdael, Pieter Saenredam, Jan Steen und vielen anderen Künstlern verdeutlichen, wie sich in jenen Jahren erstmals ein freier Kunstmarkt und damit ein hochdifferenziertes Spezialistentum für die verschiedenen Bildthemen entwickelten. Porträt, Landschaft, Stadtansicht, Marine, Stillleben und Genreszenen, besonders aber die berühmten »Schützenstücke« werden im Zusammenhang ihrer gesellschaftlichen und kunsthistorischen Bedeutung vorgestellt. In diesen hingebungsvoll jedes Detail in höchster Qualität abbildenden Gemälden ist die Souveränität einer unaufgeregten Weltsicht bewahrt, die sich mit Staunen, Humor und Lebensklugheit an der Wirklichkeit zu freuen verstand.
Der exzellente Katalog zeigt nicht nur Porträts und Gruppenbildern von Frans Hals, dem Star der Szene, sondern auch die Themen und Genres anderer Künstler Haarlems, mit denen sie sich bei ihrem Publikum zu profilieren suchten.
[Dresdner Neueste Nachrichten] 
