Bunte Götter

Die Farbigkeit antiker Skulptur

Weißer Marmor, im warmen Mittelmeerlicht glänzend: Dieses Bild prägt unsere Vorstellung von der Antike bis heute. Man ist fasziniert von der Reinheit des Materials und von der Schlichtheit des Aussehens, die eine Konzentration auf die perfekten Formen erlaubt. Und doch waren antike Städte und Heiligtümer von einer bunten Farbigkeit, die den modernen Betrachter irritiert, ja zuweilen schockiert. Anhand der Reste dieser Bemalungen wurden farbige Rekonstruktionen der Skulpturen erschaffen, die nun nach zahlreichen Stationen im In- und Ausland in Berlin zu sehen sind.
Der reich bebilderte Katalog ist als ein Standardwerk der Erforschung der Polychromie zu verstehen, er bietet einen profunden Einblick in den Stand der Dokumentation und der Methoden. Auch werden die vielen Einzelschritte der wissenschaftlichen Rekonstruktion nachvollziehbar.

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Bunte Götter


Unsere aktuelle Buch-Empfehlung

Circumlitio

The Polychromy of Antique and Medieval Sculpture

Weltweit beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Erforschung der Farbigkeit antiker und mittelalterlicher Skulptur. Die ­zahlreichen Aktivitäten und Projekte wurden zuletzt in einem internationalen Kolloquium in der Frankfurter Liebieghaus Skulpturensammlung vorgestellt und diskutiert. Die aktuellen Beiträge von 20 internationalen Wissenschaftlern bündelt der vorliegende reich bebilderte englischsprachige Band.

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Sahure

Tod und Leben eines großen Pharao

Vor 4500 Jahren wurde die gewaltige Pyramidenanlage des Pharao Sahure errichtet. Diese von Menschen gebaute Welt, in der die Lebenden dem toten König begegnen, ist von einzigartiger Schönheit. Das Katalog-Buch zeigt die einmaligen erhaltenen und geborgenen Schätze und gibt ihre Geschichte von Entstehung bis Entdeckung wieder.

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Ted Partin

Eyes Look Through You

Ted Partin widmet sich in eindringlichen Fotoarbeiten dem Bild des Menschen, einem der großen emotionalen Kernthemen der Fotografiegeschichte. Erstmals wird Partins Blick auf eine junge amerikanische Gesellschaft in einer Monographie vorgelegt.

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Unsere aktuelle Katalog-Empfehlung

Gustav Klimt

Beethovenfries
Zeichnungen

Unter dem Motto ‚Sehnsucht nach Glück‘ entwirft Gustav Klimt 1902 einen 35 m langen Fries für die als Gesamtkunstwerk konzipierte Beethoven-Ausstellung der Wiener Secession. Damals sehr umstritten, gilt Klimts monumentaler Beethovenfries heute als Ikone des Wiener Jugendstils und als Höhepunkt seines Schaffens. 1985 wurde die Restaurierung und Installation des Beethovenfrieses im Secessionsgebäude abgeschlossen. Im Zuge dessen entstand eine originalgetreue reisefähige Kopie, welche nun erstmalig in Deutschland zu sehen sein wird.

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