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Cover für  Exotische Welten
Exotische Welten
Kakteen und Tropenpflanzen im Werk von Nolde und Schmidt-Rottluff
Emil Nolde und Karl Schmidt-Rottluff gehören zu den herausragenden deutschen Expressionisten. Beide verbindet eine Vorliebe für außergewöhnliche Blumen und Pflanzen. Die Ausstellung präsentiert einen bisher noch nie gezeigten Schaffensbereich beider Künstler.
Veranstaltungsdaten:
Neukirchen | Nolde Stiftung
01.03.2017 - 30.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Rudolf Belling
Rudolf Belling
Skulpturen und Architekturen
Rudolf Belling (1886–1972) gilt als einer der wichtigsten deutschen Bildhauer der Klassischen Moderne. Erstmals nach 40 Jahren wird sein Werk wieder umfassend gezeigt. Als Bahnbrecher der abstrakten Plastik und als Schöpfer der Skulptur „Dreiklang“ (1919/24) ist Belling in die Kunstgeschichte eingegangen. Aber sein Schaffen ist weiter gespannt. Er arbeitet auch gegenständlich und sein stilistisches Spektrum reicht von Expressionismus über Neue Sachlichkeit bis zu Naturalismus und Abstraktion. Viele seiner Werke sind auf Architektur bezogen und mit den „Modeplastiken“ gibt es auch herausragende Beispiele angewandter Kunst der Moderne. Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie e. V.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Neue Galerie im Hamburger Bahnhof, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz
08.04.2017 - 29.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Der Luthereffekt
Der Luthereffekt
500 Jahre Protestantismus in der Welt
Die Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“ erzählt eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die um 1500 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht. Diese Geschichte wird exemplarisch dargestellt an Europa und Deutschland, Schweden, Nordamerika, Korea und Tansania. Das Deutsche Historische Museum präsentiert den „Luthereffekt“ in Berlins international bekanntem Ausstellungshaus, dem Martin-Gropius-Bau. Auf 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden rund 500 originale Exponate in Szene gesetzt. Darunter befinden sich herausragende Kunstwerke ebenso wie aussagekräftige Alltagsgegenstände. Ein großer Teil der außergewöhnlichen Objekte wird anlässlich des 500. Reformationsjubiläums erstmals in Deutschland zu sehen sein. Moderner Medieneinsatz liefert Hintergrundinformationen und ergänzt die Schau.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Martin-Gropius-Bau
12.04.2017 - 05.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Blaues Land und Großstadtlärm
Blaues Land und Großstadtlärm
Die Sammlung Braglia im Franz Marc Museum
Die Sammlung der Fondazione Braglia mit Schwerpunkt auf dem deutschen Expressionismus wurde bisher nur für einige Wochen in den 2015 eröffneten Museumsräumen der Stiftung in Lugano präsentiert. Im diesem Sommer zeigt das Franz Marc Museum diese herausragende Sammlung für sechs Monate im Rahmen einer Ausstellung, die als „expressionistischer Spaziergang durch Kunst und Literatur“ konzipiert ist. Im Zentrum der Sammlung der Fondazione Braglia steht die Kunst des „Blauen Reiters“, insbesondere Paul Klees, Gabriele Münters und Marianne von Werefkins. Sie umfasst darüber hinaus wichtige Arbeiten von Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner und Lyonel Feininger. Diese Perspektive auf den deutschen Expressionismus ist von der Vorliebe für Farbintensität, Poesie und erzählerische Elemente geprägt. Sie blendet Momente von Melancholie, Depression oder Verzerrung weitgehend aus.
Veranstaltungsdaten:
Kochel am See | Franz Marc Museum
30.04.2017 - 03.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Emil Nolde trifft Henry Moore
Emil Nolde trifft Henry Moore
Die Ausstellung wurde organisiert in Zusammenarbeit mit der Henry Moore Foundation und ausgewählt von Sebastiano Barassi, Sammlungs- und Ausstellungsleiter.
Veranstaltungsdaten:
Neukirchen | Nolde Stiftung
30.04.2017 - 30.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Die Sammlung KiCo
Mentales Gelb. Sonnenhöchststand
Die Sammlung KiCo
Eine Ausstellung im Kunstmuseum Bonn und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München Die Städtische Galerie im Lenbachhaus bereitet in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn die Ausstellung »Mentales Gelb. Sonnenhöchststand« vor. Die Präsentation ist der Sammlung KiCo von Doris und Hans-Gerd Riemer aus Bonn gewidmet, die seit Mitte der 1990er Jahre an beiden Museen in Bonn und München beheimatet ist. Der Schwerpunkt der Sammlung lag in ihren Anfängen auf monochromer Farbmalerei, hat sich jedoch im Lauf von zwei Jahrzehnten auf ein weites Spektrum von Gegenwartskunst bis hin zu raumgreifenden Installationen ausgedehnt. Ankäufe erfolgen unter der Prämisse, vollständige Werkgruppen oder ganze Raumkonzepte in die Sammlung zu integrieren. Die erworbenen Werke sollen den öffentlichen Museen dauerhaft zur Verfügung stehen. In enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Sammlern und den beiden Museen wird die Sammlung kontinuierlich erweitert und ermöglicht so die sinnvolle Ergänzung auch der Museumsbestände. Die Sammlung KiCo unterstützt das Lenbachhaus ebenso wie das Kunstmuseum Bonn ganz maßgeblich dabei, ihre jeweils eigene Sammlungspolitik auch in den kommenden Jahren entsprechend fortzusetzen. Künstlerinnen und Künstler in der Münchner Ausstellung: Franz Ackermann, Thomas Bechinger, Karla Black, Monica Bonvicini, Martin Boyce, Angela Bulloch, Heinz Butz, Antonio Calderara, Thomas Demand, Inge Dick, Thea Djordjadze, Ólafur Eliasson, Ceal Floyer, Isa Genzken, Katharina Grosse, Wade Guyton, Charline von Heyl, Daniel Knorr, Maria Lassnig, Erik van Lieshout, Sarah Morris, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Rolf Rose, Karin Sander, Tomas Saraceno, Thomas Scheibitz, Adrian Schiess, Wolfgang Tillmans, Corinne Wasmuht
Veranstaltungsdaten:
München | Städtische Galerie im Lenbachhaus
06.05.2017 - 08.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Luther!
Luther! 95 Schätze - 95 Menschen
Im Fokus des ersten Teils der Ausstellung steht das zentrale Ereignis des Jubiläums: Luthers Thesenanschlag vom 31. Oktober 1517. Die Ausstellung begleitet den jungen Luther auf seinem Weg zu seinem reformatorischen Durchbruch und lenkt den Blick auf die historischen und persönlichen Momente, die diese wirkmächtige Handlung vorbereiteten. Fast jede Epoche hat dem Mythos Luther ihren eigenen Stempel aufgedrückt, ihn als Vordenker der jeweiligen Gegenwart gesehen und eigene Vorstellungen auf ihn übertragen. Versucht man jedoch, die Geschichte statt von ihren Folgen von ihren Wurzeln her zu verstehen, kann man dem Menschen Luther nahe kommen, indem man diese Schichten nach und nach abträgt.
Veranstaltungsdaten:
Wittenberg | Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
13.05.2017 - 05.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Gottfried Helnwein
Gottfried Helnwein
Kind
Das zentrale Thema von Gottfried Helnwein (* 1948) ist das Kind. Seine Bilder zeigen die Unschuld und die Nachwirkung ihres Verlustes. Sie verweigern Antworten und hinterlassen den Betrachter fragend, erwecken verstörende Vorstellungen. Ihre Nicht-Eindeutigkeit und Rätselhaftigkeit zwingen zur Interpretation – zum Aufwühlen verdeckter Schichten des Erlebens.
Veranstaltungsdaten:
Bleiburg | Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk
20.05.2017 - 30.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Werner Berg
Kinder
Erstmals sind alle Kinderbildnisse Werner Bergs nahezu vollständig vereint abgebildet. Über 170 Werke (Ölbilder, Holzschnitte, Aquarelle, Zeichnungen und Skizzen) zeigen den hohen Stellenwert dieses Themas im Schaffen des Künstlers vom Rutarhof. Ergänzt werden die gerade durch ihre Einfachheit betörenden Bilder durch erstmals veröffentlichte Fotografien vom Leben der Kinder auf dem entlegenen Hof – in einer noch von Industrialisierung und Technisierung unberührten Welt.
Veranstaltungsdaten:
Bleiburg | Werner Berg Museum
20.05.2017 - 30.10.2017
Cover für  Bolihua
Bolihua
Historische Hinterglasmalerei aus China
Traditionelle Glücksmotive, Szenen aus Dramen und Romanen, Landschaften sowie der Aufbruch Chinas in die Moderne und das sich wandelnde Bild der chinesischen Frau bilden zentrale Motive.
Veranstaltungsdaten:
Augsburg | Augsburger Schaezlerpalais
24.05.2017 - 15.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Henry Moore
Henry Moore
Vision. Creation. Obsession
Wie kein anderer Künstler suchte Henry Moore (1898–1986) die Herausforderung im Monumentalen und machte den Außenraum zum Spielfeld seines Schaffens. Im attraktiven Querformat rückt der Band Moores Großskulpturen in den Fokus und veranschaulicht die Inspirationsquellen des britischen Künstlers von der Renaissance bis zur Moderne.
Veranstaltungsdaten:
Remagen | Arp Museum Bahnhof Rolandseck
28.05.2017 - 07.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Gerhard Richter
Gerhard Richter
Über Malen - Frühe Bilder
Gerhard Richter ist ein Künstler, dessen Werk die Trennung von abstrakter und gegenständlicher Malerei, die die Debatten des 20. Jahrhunderts beherrschte, hinter sich lässt. Weder kultivieren seine Bilder – im Sinne der Moderne – ein selbstgenügsames Spiel von Farben und Formen, noch stiften sie ein ungebrochenes Bild der Wirklichkeit. So befragt der Malerskeptiker Richter die Abbildlichkeit selbst dann, wenn die Realität und ihre Fakten Thema seiner Gemälde sind. Im Besonderen gilt das für seine Tür-, Vorhang- und Fensterbilder der 1960er-Jahre, die im Zentrum der Ausstellung stehen. Sie zitieren zwar den Offenbarungsgestus einer gegenständlichen Kunst, die vorgibt, uns die Wirklichkeit zu zeigen, zugleich verweigern sie aber den Zugriff auf diese Realität, weil dem Bildraum fast jede illusionistische Tiefe fehlt. Beispielhaft hierfür sind die Vorhangbilder, die sich einer Inszenierung der Gegenstandswelt ostentativ entziehen: Der Vorhang ist gefallen. Wer darin eine bilderstürmische Haltung sieht, liegt nicht völlig falsch. Malerei ist für Richter eine Gestaltung von Oberflächen, ein Spiel mit der Scheinhaftigkeit von Kunst, die die Realität, die „hinter“ dem Bild liegt, allenfalls erahnen lässt. Speziell die Tür-, Vorhang- und Fensterbilder seines Frühwerks führen dies vor Augen. Die Ausstellung, die zum 85. Geburtstag des Künstlers stattfindet, versammelt in einem engen Motivspektrum ca. 25 Werke, die in der Summe jenen Bilddiskurs definieren, der Richters Werk begründet. Nach der Präsentation in Bonn ist die Ausstellung im S.M.A.K. in Gent zu sehen. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Hans-Fries-Stiftung, die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West und den Verein der Freunde des Kunstmuseum Bonn e.V.
Veranstaltungsdaten:
Bonn | Kunstmuseum Bonn
15.06.2017 - 01.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Gerhard Richter
Über Malen - Frühe Bilder
Gerhard Richter ist ein Künstler, dessen Werk die Trennung von abstrakter und gegenständlicher Malerei, die die Debatten des 20. Jahrhunderts beherrschte, hinter sich lässt. Weder kultivieren seine Bilder – im Sinne der Moderne – ein selbstgenügsames Spiel von Farben und Formen, noch stiften sie ein ungebrochenes Bild der Wirklichkeit. So befragt der Malerskeptiker Richter die Abbildlichkeit selbst dann, wenn die Realität und ihre Fakten Thema seiner Gemälde sind. Im Besonderen gilt das für seine Tür-, Vorhang- und Fensterbilder der 1960er-Jahre, die im Zentrum der Ausstellung stehen. Sie zitieren zwar den Offenbarungsgestus einer gegenständlichen Kunst, die vorgibt, uns die Wirklichkeit zu zeigen, zugleich verweigern sie aber den Zugriff auf diese Realität, weil dem Bildraum fast jede illusionistische Tiefe fehlt. Beispielhaft hierfür sind die Vorhangbilder, die sich einer Inszenierung der Gegenstandswelt ostentativ entziehen: Der Vorhang ist gefallen. Wer darin eine bilderstürmische Haltung sieht, liegt nicht völlig falsch. Malerei ist für Richter eine Gestaltung von Oberflächen, ein Spiel mit der Scheinhaftigkeit von Kunst, die die Realität, die „hinter“ dem Bild liegt, allenfalls erahnen lässt. Speziell die Tür-, Vorhang- und Fensterbilder seines Frühwerks führen dies vor Augen. In ihnen entwickelt Richter sein Bildkonzept, das bis heute gültig ist und nicht zuletzt die große Werkphase seiner Rakelbilder begründet. Die Ausstellung, die zum 85. Geburtstag des Künstlers stattfindet, versammelt in einem engen Motivspektrum gut 20 Schlüsselwerke. Nach der Präsentation in Bonn ist die Ausstellung im S.M.A.K. in Gent zu sehen. Eröffnung: 14.6.2017, 20 Uhr
Veranstaltungsdaten:
Bonn | Kunstmuseum Bonn
15.06.2017 - 01.10.2017
Cover für  In) Formation
Zwischen den Zeilen. Die Kunst von Alice Teichert im Dialog mit dem Mittelalter
Das St. Annen-Museum zeigt ab 18. Juni eine Ausstellung der kanadischen Künstlerin Alice Teichert im Dialog mit mittelalterlichen Handschriften der Stadtbibliothek Lübeck in der Kunsthalle St. Annen. Ihre Bilder sind bekannt für eine unendliche Tiefe und einzigartige Leuchtkraft, ihre visuelle Poesie für ihre Vielschichtigkeit und die Nähe zur Musik. Mit Linien, Formen und Farben lässt sie eine Welt entstehen, die auf den ersten Blick scheinbar leicht verständlich ist. Bei genauerem Hinsehen und in der intensiveren Auseinandersetzung jedoch entfaltet sich eine vielschichtige Welt.
Veranstaltungsdaten:
Lübeck | St.Annen Museum
18.06.2017 - 15.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Bikes!
Bikes!
Das Fahrrad neu erfinden
Das Fahrrad hat in den letzten Jahren einen rasanten Wandel durchlebt: Designer und Hersteller reagieren auf die Anforderungen einer veränderten Mobilität, die gerade im urbanen Raum neue Lösungsansätze fordert. Die allgemeine Verkehrssituation und -dichte bedingen eine Neuorientierung, die nicht nur die konträren Positionen zwischen motorisiertem Individualverkehr und öffentlichen Verkehrsmitteln im Blick hat, sondern vor allem auf Zwischenlösungen und Kombinationen gerichtet ist. Hier nimmt das Fahrrad eine bedeutende Rolle ein. Gezeigt werden modernste Falträder, Lastenräder, E-Bikes und Smart-Bikes aus den vergangenen zehn bis 15 Jahren. Innovative Materialien und Konstruktionen bilden die Basis für ein zukunftsfähiges Hightech-Produkt, das dennoch auch immer ein Stück individuellen Lebensstils verrät.
Veranstaltungsdaten:
Leipzig | GRASSI Museum für Angewandte Kunst
22.06.2017 - 01.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Richard Gerstl
Richard Gerstl
Neue Galerie New York is pleased to present "Richard Gerstl," the first museum retrospective in the United States devoted to the work of the Austrian Expressionist (1883-1908). This exhibition is co-organized with the Schirn Kunsthalle Frankfurt, and will be on view at the Neue Galerie through September 25, 2017. Gerstl was an extremely original artist whose psychologically intense figure paintings and landscapes constitute a radically unorthodox oeuvre that defied the reigning concepts of style and beauty during his time. The long-standing secrecy surrounding Gerstl’s dramatic and untimely suicide at the age of 25, and the scandalous love affair that preempted his death, only further magnify the legend that has flowered around this lesser known, but influential member of Vienna’s artistic avant-garde at the turn of the twentieth century. The show is organized by Expressionist scholar Jill Lloyd, who has assembled several important exhibitions for the Neue Galerie, including "Van Gogh and Expressionism" in 2007, "Ferdinand Hodler: View to Infinity" in 2012, and "Munch and Expressionism" in 2016.
Veranstaltungsdaten:
New York | Neue Galerie New York
29.06.2017 - 25.09.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Maria Theresia und die Kunst
Maria Theresia und die Kunst
Das Belvedere nimmt den 300. Geburtstag von Maria Theresia zum Anlass, ihren Bezug zur bildenden Kunst zu beleuchten. Dabei kommen spannende Details zu Tage. Maria Theresia war in ihrer Kunstauffassung sehr frei und unverbildet. Sie trachtete in erster Linie nicht danach, die Sammlungen historischer Kunst auszubauen, sondern sie beschäftigte zeitgenössische Vertreter aller Metiers und bewies damit ein sehr progressives Kunstverständnis. Die Ausstellung fokussiert auf all jene Kunstgenres, die damals von Bedeutung waren. Dazu zählen die Porträtmalerei und die Portraitplastik, die vor allem der Repräsentation des Kaiserhauses dienten. Den gleichen Zweck hatten die allegorischen Gemälde und Deckenfresken in den diversen Gebäuden. Außerdem werden die Bereiche der Landschaftsmalerei und der Skulptur gezeigt, in denen während ihrer Regierungszeit herausragende Werke entstanden.
 Schließlich rückt das Belvedere selbst in den Fokus: Denn der Entschluss, die kaiserliche Galerie darin unterzubringen, fiel noch in Maria Theresias Regierungszeit. Eine Ausstellung, die neue Aspekte der Betrachtung aufzeigt, abseits der gängigen historischen Darstellungen der berühmten Habsburg-Herrscherin. Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Georg Lechner.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Unteres Belvedere / Orangerie
30.06.2017 - 05.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Burhan Doğançay
Burhan Doğançay
Istanbul, Ankara, Paris und New York sind die Städte, die Burhan Doğançay (1929 – 2013) prägen. Damals noch im diplomatischen Dienst tätig, entdeckt er 1963 in New York auf der 86. Straße ein wunderschönes abstraktes Gemälde – eine Hauswand mit abgeblätterten Postern, die eine ganz eigene Poesie entfaltet und die er später malen sollte. Der türkisch-amerikanische Künstler erlangt mit seinen Urban Walls internationale Bekanntheit. In mehr als 100 Städten fotografiert er dafür weltweit Hauswände und Fassaden und hält sie außerdem in Papierarbeiten fest, für die er die unterschiedlichsten Materialien und Techniken zum Einsatz bringt. Seine Zeichnungen, Gouachen, Collagen und Fumagen geben Hinweisschilder und Nummerierungen an den Wänden wieder, zeigen Ausschnitte von Werbe- und Veranstaltungsplakaten oder Graffitis. Für Doğançay sind sie Spiegel der Gesellschaft, weil sie den jeweiligen Zeitgeist und das aktuelle politische Klima dokumentieren. Ab den 1970er entwickelt er aus diesen Werken seine kalligraphische Serie der abstrakteren Ribbons. Die Albertina hat 2015 eine großzügige Schenkung von rund 60 Arbeiten auf Papier erhalten, die zwischen 1963 und 2011 entstanden sind. Im Rahmen der Ausstellung New Aquisitions & Contemporary Art wird eine Auswahl der Öffentlichkeit vorgestellt und ein Katalog präsentiert.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Albertina Museum
06.07.2017 - 08.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Die Menagerie der Medusa
Die Menagerie der Medusa
Otto Marseus van Schriek und die Gelehrten
Der Amsterdamer Maler Otto Marseus van Schrieck (1619/20 – 1678) ist Hauptvertreter des von ihm entwickelten Waldbodenstilllebens. Die in Nahsicht wiedergegebenen Pflanzen und auf dem Waldboden lauernden Tiere entstanden vor dem Hintergrund zoologischer und botanischer Wissbegier. Akribische Studien nach lebenden und präparierten Tieren und Pflanzen bereiteten die Werke vor. Die eigene Zucht von Reptilien und anderen Tieren bot die Möglichkeit gründlicher Beobachtung. Marseus van Schrieck erlebte in Florenz 1657 die Gründung der Accademia del Cimento, die sich vor allem dem Experiment und der Untersuchung des Kosmos mit den neuen technischen Möglichkeiten von Mikroskop und Teleskop verschrieben hatte. Er reiste in England, Frankreich und Italien und wurde mit bedeutenden Gelehrten bekannt. Die Ausstellung zeigt anhand von Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafik, Büchern und Instrumenten das Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaft im 17. Jahrhundert.
Veranstaltungsdaten:
Schwerin | Galerie Alte & Neue Meister Schwerin
07.07.2017 - 15.10.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Jan III. Sobieski
Jan III. Sobieski
Ein polnischer König in Wien
Der polnische König Jan III. Sobieski (1629–1696) steht im Zentrum einer Ausstellung, die das Belvedere in Kooperation mit den vier bedeutenden polnischen Residenzen – dem Wawel Royal Castle in Krakau, dem Royal Castle in Warschau sowie dem Museum of King Jan III’s Palace in Wilanów und dem Royal Łazienki Museum in Warschau – für Sommer/Herbst 2017 vorbereitet. Die Person Jan III. Sobieskis ist untrennbar mit der Geschichte Wiens verbunden: Als Oberbefehlshaber des vereinten Entsatzheeres befreite der polnische König die bedrängte, fast verloren geglaubte Stadt am 12. September 1683 aus der mehrwöchigen Belagerung durch die Osmanen. Mit diesem entscheidenden Sieg sicherte er sich einen Platz in der Weltgeschichte. In seiner Heimat wurde er als Herrscher der einstmals mächtigen Polnisch-Litauischen Republik und als siegreicher Militär, nicht zuletzt aufgrund der schicksalhaften Teilungen Polens im 18. Jahrhundert, zur nationalen Identifikationsfigur eines zwischenzeitlich zerfallenen Landes. Bis heute schreibt sich sein Ruhm in Polen fort. Im Habsburgerreich erkannte man seinen Anteil am erfolgreichen Entsatz der Stadt an, wobei man naturgemäß primär dem Kaiser – seiner Abwesenheit während der Schlacht zum Trotz – zu Dank verpflichtet blieb. Mit der Ausstellung möchten die königlichen Residenzen und das Belvedere dem für die Vergangenheit Wiens so bedeutsamen polnischen Monarchen eine gemeinsame Würdigung zuteilwerden lassen. Durch verschiedene Exponatgattungen – Gemälde, Preziosen, kunstgewerbliche Objekte, Militaria und Memorabilien – soll sich dem Wiener Publikum ein umfassendes und lebendiges Bild der Persönlichkeit Jan III. Sobieskis vermitteln. Neben biographischen Hintergründen zu seiner Person legt die Ausstellung thematische Schwerpunkte auf seine Rolle als Feldherr und Patron der Künste und Wissenschaften. Sein Hofmaler Martino Altomonte (1659–1745) sollte um 1700 nach Wien kommen, um hier erneut für einen erfolgreichen Heerführer zu arbeiten, keinen geringeren als den Prinzen Eugen (1663–1736).
Veranstaltungsdaten:
Wien | Belvedere Winterpalais
07.07.2017 - 01.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Charakterköpfe
Charakterköpfe
Griechen und Römer im Porträt
Die wirklichkeitsnahe Darstellung menschlicher Gesichter zählt zu den großen Leistungen der antiken Bildhauerkunst. Schon bei Griechen und Römern erlebte die Porträtkunst eine große Blüte und fand zugleich bereits eine vollendete Form
Veranstaltungsdaten:
München | Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek
12.07.2017 - 14.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  William Kentridge
William Kentridge
Thick Time. Installationen und Inszenierungen
Zeitgleich mit der Premiere der von ihm für die Salzburger Festspiele inszenierten Oper Wozzeck zeigt das Museum der Moderne Salzburg im Sommer 2017 in beiden Häusern eine umfangreiche Werkschau des gefeierten südafrikanischen Künstlers William Kentridge (geb. 1955, lebt in Johannesburg). Kentridge wurde in den 1990er-Jahren für seine expressiven animierten Zeichnungen und Videoinstallationen bekannt und arbeitet seit vielen Jahren auch erfolgreich an Opern- und Theaterproduktionen. In seinen multimedialen Inszenierungen vereint er großartige Zeichenkunst mit theatraler Lebendigkeit.
Veranstaltungsdaten:
Salzburg | Museum der Moderne Salzburg
29.07.2017 - 05.11.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Back to Paradise
Back to Paradise
Meisterwerke des deutschen Expressionismus aus dem Aargauer Kunsthaus und dem Osthaus Museum Hagen
Die Schau Back to Paradise führt expressionistische Meisterwerke aus zwei Sammlungen zusammen: Die Sammlung Häuptli im Aargauer Kunsthaus und die Sammlung im Osthaus Museum Hagen (D) vereinen u.a. Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Pechstein und Emil Nolde. Schweizer Expressionisten wie Cuno Amiet oder Paul Camenisch ergänzen die Schau.
Veranstaltungsdaten:
Aargau | Aargauer Kunsthaus
26.08.2017 - 03.12.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Unsettled
Unsettled
Unsettled amasses 200 artworks by 80 artists living and/or working in a super-region we call the Greater West, a geographic area that stretches from Alaska to Patagonia, and from Australia to the American West. Though ranging across thousands of miles, this region shares many similarities: vast expanses of open land, rich natural resources, diverse indigenous peoples, colonialism, and the ongoing conflicts that inevitably arise when these factors coexist. ​ The specific geographic focus of Unsettled begins in Alaska and continues down the west coast of North America, through Central America, concluding in Colombia. ​Works included span 2,000 years, ranging from Pre-Columbian to modern and contemporary art. Organized by Curatorial Director and Curator of Contemporary Art JoAnne Northrup with Collaborating Curator, iconic Los Angeles artist Ed Ruscha, Unsettled makes connections among the diverse cultures and artistic practices of this super-region.
Veranstaltungsdaten:
Reno | Nevada Museum of Art
26.08.2017 - 21.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Subjective Objective
Subjective Objective
A Century of Social Photography
The public acceptance of photographs as visual evidence made documentary photography possible. But that acceptance varied over time depending on the case that could be made for photographic objectivity, the mode of a photograph’s dissemination, and the desire for social change motivating many documentary projects. In addition, photographers throughout the twentieth century employed canny interventions to alternately exploit and dismantle the assumption of photography’s transparency, and play with our wish to see pictures inspire social change. This exhibition re-examines the genre of social documentary photography by focusing on the shifting criteria embedded within the public image, and the responses of imagemakers to these transformations. Drawn from the Zimmerli Art Museum’s collection, with additional loans from public and private collections, the exhibition focuses on American, European, and Soviet and post-Soviet Russian photographers who use the camera to educate, persuade, and to effect social change. Among the photographers included in the exhibition are Berenice Abbott, Max Alpert, Nina Berman, William Castellana, Walker Evans, Larry Fink, LaToya Ruby Frazier, Lewis Hine, Boris Ignatovich, Dorothea Lange, Igor Moukhin, Gordon Parks, Alexander Rodchenko, Arthur Rothstein, Sebastião Salgado, Arkady Shaikhet, Aaron Siskind, W. Eugene Smith, and Weegee. Because social documentary photography requires distribution through social channels, the exhibition also includes the published reports, journals, magazines, books, Instagram posts, and other documents that brought these images to the public eye. This exhibition is organized by Donna Gustafson, Curator of American Art and Mellon Director for Academic Programs, and Andrés Mario Zervigón, Associate Professor, History of Photography, Department of Art History, Rutgers University.
Veranstaltungsdaten:
New Brunswick | Zimmerli Art Museum, Rutgers University
05.09.2017 - 07.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Pieter Bruegel
Pieter Bruegel der Ältere
Pieter Bruegel der Ältere ist einer der bedeutendsten Zeichner des 16. Jahrhunderts. Am Vorabend des niederländischen Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Herrschaft, in einer Epoche der politischen, sozialen und religiösen Umbrüche, entwirft er eine ebenso komplexe Bildwelt. Humorvoll und volksnah, scharfsinnig und zutiefst kritisch reflektiert er die gesellschaftlichen Verhältnisse. Bereits zu Bruegels Lebzeiten werden seine Zeichnungen hoch geschätzt - viele finden als Vorlagen für Kupferstiche weite Verbreitung. Aus der Bildtradition früherer Generationen schöpfend, setzt er motivisch und formal völlig neue Impulse. Neben den Meisterwerken von Dürer, Raffael und Rubens zählen Bruegels Zeichnungen und Druckgrafiken zu den bedeutendsten Beständen der Albertina. Die umfassende Ausstellung spürt Bruegels künstlerischen Ursprüngen nach und beleuchtet seine Bedeutung als „Bauern-Maler“, als „zweiter Hieronymus Bosch“, als Erneuerer der Landschaftskunst sowie als gesellschaftskritischer Satiriker. Find #AlbertinaBruegel on Twitter and Instagram Kuratorinnenführung 4. Oktober 2017 | 17.30 Uhr Dr. Eva Michel
Veranstaltungsdaten:
Wien | Albertina Museum Wien
08.09.2017 - 03.12.2017
Publikation zur Veranstaltung:
Mexico Modern
Art, Commerce, and Cultural Exchange, 1920–1945
Widely acknowledged as a critical chapter in the history of twentieth-century art, the rise of modernism in Mexico was activated by artists, museum curators, gallery owners, journalists, and publishers both in Mexico and the United States. These figures created and promoted an art that pioneered a synthesis of indigenous traditions, both ancient and contemporary, and international, modernist aesthetics. This exhibition explores two decades of dynamic cultural exchange between Mexico and the United States. It begins around 1920, when the conclusion of a long and bitter revolution in Mexico ushered in new cultural ideals and programs, and continues into the mid-1940s, when contemporary Mexican art entered the mainstream in the United States. The exhibition underscores that art movements rarely conform to national borders; nor do they result from the efforts of artists alone. Transnational networks of individuals and institutions that seek, champion, and interpret great—often radically new—works of art are essential. Never has this been more the case than during the early twentieth century's "Mexican moment."
Veranstaltungsdaten:
Austin | Harry Ransom Center, University of Texas
11.09.2017 - 01.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  50 Jahre Brücke-Museum Berlin
50 Jahre Brücke-Museum – Die Jubiläumsausstellung
Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik der Künstlergruppe „Brücke“
Die große Jubiläumsausstellung zum 50. Geburtstag des Brücke-Museums widmet sich insbesondere der „Brücke“ in den Jahren des Bestehens der Gruppe von 1905 bis 1913. Die Werkauswahl reicht von den frühen Dresdener Bildern, die noch sichtbar durch Jugendstil, Impressionismus, Fauvismus und van Gogh inspiriert worden sind, über die reifen, expressionistischen Arbeiten der späten Dresdener und frühen Berliner Jahre, die bis heute das Bild des deutschen Expressionismus maßgeblich prägen, bis zum individuellen Spätwerk der Künstler.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Brücke Museum
16.09.2017 - 07.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Gut. Wahr. Schön.
Gut. Wahr. Schön.
Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d'Orsay
Im 19. Jahrhundert war der jährliche Pariser Salon die bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs. Eine dem klassischen Schönheitsideal verpflichtete Jury bestimmte, welche Künstler teilnehmen durften. Ihre Werke sollten das Gute und Wahre in der Schönheit der Form zum Ausdruck bringen. Anhand von ca. 120 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Objekten zeigt die Ausstellung die französische Salonkunst im Spannungsfeld zwischen antikem Ideal und modernem Leben.
Veranstaltungsdaten:
München | Kunsthalle München
22.09.2017 - 28.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Die Geburt des Kunstmarktes
Kunst wird Ware
Die Geburt des Kunstmarktes im Goldenen Zeitalter der Niederlande
Absurde Preise, gierige Händler, überschätzte Künstler: der schädliche Einfluss des heutigen Kunstmarktes scheint allgegenwärtig. Und doch ist der Handel mit Kunst eine Form der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser und damit eine wesentliche Voraussetzung ihres Bestehens. Lange bevor es Museen gab, entstand die Diskussion über Kunst auf dem Kunstmarkt. Der Geburtsort dieses Handels waren die Niederlande des 17. Jahrhunderts. Während die Aufträge von Adel und Kirche ausblieben, konnte sich ein erstarkendes Bürgertum erstmals Ölgemälde leisten. Den Ansprüchen des neuen Marktes folgend, veränderten sich sowohl die Motive als auch die Techniken. Historienbilder und mythologische Szenen wichen Stillleben, Landschafts- und Genrebilder. Die Preise reichten von wenigen Gulden bis hin zu Höchstsummen. Künstler und ihre Werkstätten spezialisierten sich auf einzelne Motive wie etwa Fluss- und Seelandschaften, Jagd- oder Prunkstillleben und machten diese zu ihren Markenzeichen. Die Ausstellung wird gefördert vom Bucerius Kunst Club.
Veranstaltungsdaten:
Hamburg | Bucerius Kunst Forum
23.09.2017 - 07.01.2018
Publikation zur Veranstaltung:
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