Grosse Titelansicht

Beiträge von Ortrud Westheider, Alison Nordström, Peter Galassi, Wolfgang Brückle, Ulrich Pohlmann

264 Seiten, 195 Abbildungen in Farbe und 68 in Schwarz-Weiß
22,5 x 28 cm, gebunden

ISBN: 978-3-7774-5111-4

45,00 € [D] | 57,90 SFR [CH]

New York Photography 1890–1950

Von Stieglitz bis Man Ray

Hrsg. Ortrud Westheider und Michael Philipp
Sofort lieferbar.

Eine fabelhafte Dokumentation wahrer Ikonen der Geschichte der Fotografie jener Jahre (Radio K1)  

Im Prozess der Anerekennung der Photographie als künstlerisches Medium spielte New York in den Jahren 1890 bis 1950 eine entscheidende Rolle. Hier wirkte Alfred Stieglitz, der mit seiner Zeitschrift Camera Work und seinen Ausstellungen Pionierarbeit leistete, und Photographen wie Paul Strand, Walker Evans und Man Ray den Weg bereitete.

New York ist die Hauptstadt der Photographie. Bereits vor 1900 regten die rasant wachsende Skyline und die Dynamik der Metropole die Pioniere des neuen Mediums an. Sie photographierten Wolkenkratzer, Häfen, Bahnhöfe, und entdeckten die Photographie für die Kunst. Alfred Stieglitz, avantgardistischer Photograph und Galerist, stellte sie als erster mit moderner Malerei aus. In seinem Umfeld entwickelte sich der Pikorialismus von einer impressionistischen Bildauffassung in die beiden Richtungen der amerikanischen Photographie: die street photography und die photographische Abstraktion.
Lewis Hine hält Einwanderschicksale und Kindernot mit soziologisch-dokumentarischem Blick fest. Für Man Ray, der als Maler begonnen hat, wird Photographie zum bevorzugten Medium für seine dadaistische Bildwelt. Berenice Abbott und Weegee portraitieren das Leben der Menschen in New York - Momentaufnahmen aus der pulsierenden Großstadt.
Das Katalogbuch zur Ausstellung stellt 170 Arbeiten von 40 Photographen und in fünf Essays die neuen Forschungen zur amerikanischen Photographie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor.

In der exzellenten Ausstellung und im sorgfältig hergestellten Katalog sind die besonderen Perspektiven mit der Kunst der Fotografie aus New York zu sehen, zu erkennen, die alle, die sich mit ihr konfrontieren, überraschen wird. […] Der Band vermittelt einen guten Überblick über die Fotografie in New York und zeigt zugleich, wie viel die New Yorker Fotografie den Einwanderern (und Flüchtlingen) aus Europa verdankt(Fotogeschichte) – „Der hochwertig aufgemachte und gestaltete Band besticht mit seiner Vielzahl unterschiedlicher Aufnahmen und dokumentiert eindrucksvoll, warum New York am Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu dessen Mitte eine der bedeutendsten Stätten der Photographie war. Für fotohistorisch Interessierte ist das jetzt vorliegende Werk ein unverzichtbares Dokument zu einer der Schlüsselphasen der Photographiegeschichte und ist darüber hinaus für jede Bibliothek mit Büchern zur Fotografie ein großer Gewinn!" (Bücherrundschau)  


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