Grosse Titelansicht

344 Seiten, 152 Farbtafeln und 44 Abbildungen in Farbe
24 × 30 cm, gebunden
München, 2012.

ISBN: 978-3-7774-5391-0

49,90 € [D] | 64,30 SFR [CH]

Pracht auf Pergament

Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180

Hrsg. Bayerische Staatsbibliothek und Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Sofort lieferbar.

Mit rund 80 höchstrangigen Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek wird ein breiter Überblick auf die frühesten Zeugnisse deutscher Buchmalerei präsentiert. Die Prachtbände aus der karolingischen Zeit, der ottonischen Kunst und der Romanik zählen zu den größten kulturellen und künstlerischen Leistungen ihrer Epochen.
 

Weltliche und kirchliche Fürsten beauftragten die besten Schreibschulen und Malzentren zur Herstellung prachtvoller und raffiniert verzierter Evangelistare, Perikopenbücher und Sakramentare. Die ältesten gezeigten Handschriften stammen aus der Zeit der letzten bayerischen Agilolfingerherzöge.

Die karolingischen Codices zeugen von der hohen künstlerischen Qualität im 9. Jahrhundert. Die ottonische Buchmalerei (ca. 950–1050) ist eine der glanzvollsten Epochen der frühen abendländischen Buchkunst.
Zu den Errungenschaften dieser Periode gehören die großartigen Herrscherbilder oder das Evangeliar aus dem Bamberger Dom (seit 2003 UNESCO-Weltdokumentenerbe). Drei herausragende Handschriften der Staatlichen Bibliothek Bamberg, darunter die weltberühmte Bamberger Apokalypse, runden das glanzvolle Gesamtbild dieser Zeit ab. Mit der erstmaligen gemeinsamen Präsentation der rund 80 Handschriften wird eindrucksvoll die Kontinuität der damaligen überragenden Buchkunst deutlich.
 


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