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Cover für  Georg Forster
Georg Forster und die Südseesammlung von Wörlitz
Im UNESCO-Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz verbirgt sich seit Jahrzehnten ein sensationeller Sammlungsbestand an bedeutenden ethnologischen Objekten aus dem 18. Jahrhundert: Die Wörlitzer Südsee-Sammlung. Diesen seltenen Schatz neu zu heben und ihn der Öffentlichkeit in einer umfassenden Dauerausstellung wieder zugänglich zu machen, ist für die Jahre 2018 und 2019 das erklärte Ziel der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz im Rahmen des Georg-Forster-Jahres „Georg Forster – Der Welterkunder in Wörlitz”.
Veranstaltungsdaten:
Wörlitz | Kulturstiftung Dessau-​Wörlitz
06.05.2018 - 31.12.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Käthe Kollwitz
Käthe Kollwitz
Dauerausstellung
Der Bestand des Museums umfasst inzwischen - nach 30 Jahren engagierter Sammeltätigkeit - neben dem kompletten plastischen Werk mehr als 300 Zeichnungen und über 550 druckgraphische Blätter sowie alle Plakate. Unter den Zeichnungen, die einen Schwerpunkt bilden, besitzt das Kölner Museum einige der ausdrucksvollsten Blätter - viele aus dem Spätwerk der Künstlerin, als sie sich vornehmlich mit dem Thema Tod befasste. Aus dem Frühwerk sind drei der weniger als 10 erhaltenen Pastelle und die Kohlezeichnungen, die sie für die satirische Zeitschrift "Simplicissimus" anfertigte, in der Sammlung vertreten. Skizzenhafte Vorzeichnungen, die das Entstehen wichtiger druckgraphischer Blätter beleuchten, gehören ebenfalls zum Bestand. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entstehungsgeschichte des Zyklus "Bauernkrieg" (1901-1908) und der Folge "Krieg" (1921/22).
Veranstaltungsdaten:
Cologne | Käthe Kollwitz Museum
10.10.2018 - 10.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Auf elegante japanische Art
Auf eleganteste japanische Art
Ein Lackkabinett von Gérard Dagly
Ein bislang unbekanntes Lackkabinett aus der 1687 gegründeten Berliner Hofwerkstatt wird in Konstruktion, Lackdekor und Beschlagwerk vorgestellt und in das Werk Gérard Daglys eingeordnet. Im Kontext der berühmten Münzschränke entstanden zählt es zu den frühesten Arbeiten dieses genialen Lackkünstlers des Barock.
Veranstaltungsdaten:
Münster | Museum für Lackkunst
14.10.2018 - 14.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Eye to I
Eye to I
Self-Portraits from 1900 to Today
Drawing primarily from the National Portrait Gallery’s vast collection of self-portraits, this exhibition will explore how American artists have chosen to portray themselves since the beginning of the last century. As people are confronted each day with “selfies” via social media and as they continue to examine the fluidity of contemporary identity, this is an opportune time to reassess the significance of self-portraiture in relation to the country’s history and culture. The exhibition will feature more than 75 works by artists such as Josef Albers, Patricia Cronin, Imogen Cunningham, Elaine de Kooning, Edward Hopper, Joan Jonas, Jacob Lawrence, Alice Neel, Louise Nevelson, Diego Rivera, Lucas Samaras, Fritz Scholder, Roger Shimomura, Shahzia Sikander and Martin Wong. “Eye to I: Self-Portraits from 1900 to Today” is curated by Brandon Brame Fortune, chief curator, National Portrait Gallery. This exhibition concludes the Portrait Gallery’s 50th anniversary celebrations, and an expanded, illustrated companion book will be published in spring 2019.
Veranstaltungsdaten:
Washington | National Portrait Gallery
02.11.2018 - 18.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Samurai
Samurai
Pracht des japanischen Rittertums
Über Jahrhunderte prägten die Samurai die Geschichte Japans – nicht nur als Krieger, sondern auch als politische Elite. Ihr Mythos erzählt von Tapferkeit und Disziplin, von Loyalität und nobler Selbstaufopferung – aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Ihre mit höchster Handwerkskunst aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen waren nicht nur wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern auch imposante Statussymbole. Die Ausstellung lässt anhand prächtigster Exponate die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.
Veranstaltungsdaten:
München | Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
01.02.2019 - 30.06.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Lust der Täuschung
Lust der Täuschung
Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality
Schon immer spielt die Kunst mit unserer Wahrnehmung und führt uns vor Augen, wie einfach wir zu täuschen sind. Seit der Antike nutzen Künstler stets die neuesten Möglichkeiten, um uns auszutricksen und uns mit ihrer Kunstfertigkeit zu verblüffen. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-)Geschichte von Schein und Illusion.
Veranstaltungsdaten:
Aachen | Ludwig Forum für Internationale Kunst
22.02.2019 - 30.06.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Mantegna + Bellini
Mantegna und Bellini
Meister der Renaissance
Eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin und der National Gallery, London in Kooperation mit dem British Museum. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Erstmals präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin das eng miteinander verwobene Schaffen der beiden verschwägerten Künstler Andrea Mantegna (1431-1506) und Giovanni Bellini (um 1435-1516). Es handelt sich um die erste umfassende Ausstellung, die das Oeuvre dieser Renaissancemaler vergleichend gegenüberstellt. Als Andrea Mantegna 1452/53 in die Künstlerfamilie Bellini einheiratete, begann ein intensiver künstlerischer Austausch mit seinem Schwager Giovanni Bellini, der beide Künstler Zeit ihres Lebens prägte. Mantegnas spektakuläre Bilderfindungen und sein intensives Interesse an der Antike hinterließen einen tiefen Eindruck bei Giovanni Bellini. Umgekehrt entfaltete mit der Zeit aber auch Bellinis völlig andersartiger Malstil seine unverkennbare Wirkung auf Mantegnas Schaffen. Die Ausstellung bietet erstmals die Möglichkeit, eine Vielzahl von Gemälden und Zeichnungen der beiden Renaissancemeister vergleichend nebeneinander betrachten zu können.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Gemäldegalerie
01.03.2019 - 30.06.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Daumier - Pettibon
Daumier - Pettibon
Mit Honoré Daumier (1808–1879) und Raymond Pettibon (*1957) begegnen sich erstmals zwei der eindringlichsten und kritischsten Zeichner der Kunstgeschichte in einer Ausstellung. In ihrem Schaffen agieren die Kommentatoren mit satirischer Schärfe und geistreichem Witz als Spiegel ihrer Epoche. Politik und Gesellschaft, das Alltägliche und Aktuelle stehen im Zentrum des Schaffens beider Künstler. Honoré Daumier war Graphiker, Zeichner und Maler und wurde in seiner Zeit vor allem als Karikaturist berühmt. Seine politischen und sozialen Kommentare erreichten in der illustrierten Tagespresse die gesamte Bevölkerung, wodurch er zum wichtigsten Chronisten des 19. Jahrhunderts in Frankreich wurde. Als scharfer Beobachter mit unglaublich zeichnerischem Talent erbrachte der Realist Daumier eine der eindrücklichsten künstlerischen Leistungen der Epoche. In der Ausstellung wird sein Schaffen umfassend präsentiert und neben dem bekannten druckgraphischen Werk auch Malerei und Skulptur gezeigt.
Veranstaltungsdaten:
Winterthur | Kunst Museum Winterthur
02.03.2019 - 04.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Agnes Pelton
Desert Transcendentalist
Agnes Pelton: Desert Transcendentalist is the first survey of this obscure American painter in over 24 years. Born to American parents in Stuttgart, Germany, Pelton (1881-1961) and her family briefly lived in Basel, Switzerland before returning to the United States in 1888. A graduate of the Pratt Institute in Brooklyn, she began experimenting with abstraction in the early 1900s in New York, eventually exhibiting in the Armory Show of 1913 at the invitation of Walt Kuhn. Intentionally moving away from the “mainstream” arts community, Pelton eventually settled in Cathedral City, California. She painted conventional desert landscapes to make a living, but it was her abstract studies of earth and light, biomorphic compositions of delicate veils, shimmering stars, and atmospheric horizon lines, that distinguished her work. A believer in numerology, astrology, and faith healing, Pelton’s abstract compositions propelled her into an esoteric world epitomized by the Transcendental Painting Group (1938-1942), a short-lived group that promoted abstract, non-objective art. Although Pelton received some attention during her lifetime, she has been relatively unknown within the field of American Art. Approximately 40 – 45 works will comprise this exhibition shedding light on Pelton’s artistic contribution to American Modernism, while examining her practice against a broader, international framework of spiritual and esoteric abstraction. Accompanied by a fully illustrated exhibition publication edited by the organizing curator of the exhibition, Gilbert Vicario with contributions by Elizabeth Armstrong, Director, Palm Springs Museum of Art; Dr. Michael Zakian, Director, Frederick R. Weisman Museum of Art, Pepperdine University; Dr. Susan Aberth, Associate Professor of Art History; Coordinator, Theology, Bard College; and Dr. Erika Doss, Professor, Department of American Studies, University of Notre Dame.
Veranstaltungsdaten:
Phoenix | Phoenix Art Museum
09.03.2019 - 08.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Erwin Pfrang
Erwin Pfrang
Gedacht durch meine Augen
Erwin Pfrang (* 1951) erregte bereits 1992 Aufsehen mit seinen Zeichnungen zu Ulysses von James Joyce. Die New York Times urteilte: »Die Zeichnungen sind ganz außergewöhnlich – ein brillantes Debüt.« Seinem Œuvre der letzten Jahre wird nun eine Ausstellung gewidmet. Der Katalog führt mit rund 55 Werken und fundierten Essays durch den Kosmos des Künstlers. Beiträge von Pfrang selbst vervollständigen den Band.
Veranstaltungsdaten:
Bernried | Buchheim Museum
16.03.2019 - 30.06.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Fiction and Fabrication
Fiction and Fabrication
Photography of Architecture after the Digital Turn
Wie beeinflussen digitale Fotografie und Photoshop die Darstellung von Architektur? Fiction & Fabrication versammelt faszinierende zeitgenössische Fotoarbeiten aus der ganzen Welt. Von fiktiven Konstrukten bis hin zu realen Bauten, die teils fantastischer als Fiktion wirken, zeichnen die Werke ein eindrucksvolles Porträt aktueller Architektur und der uns umgebenden urbanen Landschaft.
Veranstaltungsdaten:
Lissabon | MAAT, Museu de Arte, Arquitetura e Tecnologia
19.03.2019 - 26.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Ursula von Rydingsvard
Ursula von Rydingsvard
The Contour of Feeling
Monumental wood sculptures by Ursula von Rydingsvard (b. 1942, Deensen, Germany) evoke the grandeur and power of nature. They simultaneously bear evidence of the artist’s meticulous process of cutting, shaping, and assembling thousands of cedar blocks. The Contour of Feeling focuses on von Rydingsvard’s artistic development since 2000 and her continued commitment to experimentation. The presentation includes many sculptures not previously exhibited in the United States. Made from wood or other organic materials, including leather, silk, and hair, these works present a window into the emotional fragility and imposing scale that define von Rydingsvard’s art. The exhibition is organized by the Fabric Workshop and Museum, Philadelphia, and marks the artist’s first solo exhibition in Washington, D.C.
Veranstaltungsdaten:
Washington D.C. | National Museum of the Women in the Arts
22.03.2019 - 28.07.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Ausgeschnittene Holzwege
Asger Jorn. Das druckgrafische Werk
Mit der Präsentation des über 550 Blätter umfassenden druckgrafischen Werks von Asger Jorn (1914 Vejrum, DK – 1973 Aarhus, DK) gelingt eine doppelte Premiere: Jorns Druckgrafik ist erstmals außerhalb von Dänemark in ihrer Gesamtheit zu sehen und zugleich ist die Ausstellung die erste österreichische Retrospektive des bedeutendsten dänischen Künstlers des 20. Jahrhunderts. Jorn gilt als eine der wichtigsten und facettenreichsten Figuren der europäischen Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg. Wie kein anderer Künstler verbindet er den klassischen Expressionismus des frühen 20. Jahrhunderts mit den figurativ-expressiven Strömungen der Gegenwartskunst und damit auch zwei Schwerpunkte im Programm des Museum der Moderne Salzburg. Durch die Synthese von Surrealismus, Informel, Action-Painting und nordischer Volkskunst hat er eine neue figurative Malerei geschaffen, die als Vorläufer der Neuen Wilden in Deutschland und Österreich und der Transavanguardia in Italien gelten kann. Die zwischen 1932 und 1972 parallel zu Jorns Malerei entstandenen Lithografien, Radierungen, Holz- und Linolschnitte zeigen die Experimentierfreude des Künstlers und sein Interesse an den Möglichkeiten des Materials ebenso wie seine reiche Fabulierkunst und seinen Witz.
Veranstaltungsdaten:
Salzburg | Museum der Moderne Salzburg
23.03.2019 - 30.06.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Schönheit. Lehmbruck & Rodin
Schönheit. Lehmbruck & Rodin
Meister der Moderne
„Was ist schön?“ ist eine der meistgestellten Fragen in der Kunst. Das Ideal der „Schönheit“ in der Kunst ist so ambivalent wie faszinierend. Anhand eines Dialoges von ausgewählten Arbeiten Wilhelm Lehmbrucks mit Skulpturen des französischen Bildhauers Auguste Rodin zeigt die Ausstellung, wie sich das Schönheitsideal und – damit verbunden – das Menschenbild im Wechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert verändern. Über den gesamten Wechselausstellungsbereich des Neubaus auf einer Fläche von über 1.100 m² spannt sich die Ausstellung und präsentiert Werke aus allen Schaffensphasen der beiden Jahrhundertkünstler.
Veranstaltungsdaten:
Duisburg | Lehmbruck Museum
23.03.2019 - 18.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Kosmos Kubismus
Kosmos Kubismus
Von Picasso bis Léger
Der Kubismus, der Anfang des 20. Jahrhunderts von Pablo Picasso und Georges Braque entwickelt wurde, revolutionierte die Kunst. Seine fragmentierten Formen drücken ein grundlegend neues Verhältnis der Malerei zur sichtbaren Welt aus; die Kunstrichtung gilt daher als eine der folgenreichsten der Kunstgeschichte und stellt noch heute ein Abenteuer für unsere Sehgewohnheiten dar. Die in Kooperation mit dem Centre Pompidou entstandene Schau Kosmos Kubismus. Von Picasso bis Léger bringt erstmals die kubistischen Meisterwerke beider Museen zusammen und kontextualisiert so die weltbekannten Bestände des Kunstmuseums Basel aus der Schenkung Raoul La Roche umfassend. Ergänzt um bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen bietet die Ausstellung mit insgesamt rund 130 Werken einen Einblick in dieses zukunftsweisende Kapitel der Kunstgeschichte.
Veranstaltungsdaten:
Basel | Kunstmuseum Basel | Neubau
30.03.2019 - 04.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Die Eleganz der Hosokawa
Die Eleganz der Hosokawa
Tradition einer Samurai-Familie
Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Freundschafts- Handels- und Schifffahrtvertrags der beiden Monarchien Japan und Österreich-Ungarn im Jahr 1869, zeigt das Weltmuseum Wien ab April 2019 eine Ausstellung aus der Sammlung der Daimyō Familie Hosokawa. Die Familienmitglieder dieser Kriegerelite von Samurais dienten seit der Muromachi Periode (1333–1568) dem Shogun. Die Generäle der Familie Hosokawa fochten Schlachten auf Seiten der Shogune und dienten ihnen darüber hinaus als Militärgouverneure in der Verwaltung. Ihren Hauptsitz hatte die Familie ab der Edo-Periode (1600–1868) in der Domäne Kumamoto.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Weltmuseum Wien
04.04.2019 - 16.07.2019
Publikation zur Veranstaltung:
TANZ! Max Pechstein: Bühne, Parkett, Manege
Die Sonderausstellung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum widmet sich erstmals denjenigen Werken Max Pechsteins (1881-1955), in denen die Themenkreise »Bewegung« und »Unterhaltungskultur« verschmelzen und sich insbesondere in Darstellungen von Tanz, aber auch von Varieté und Zirkus, von Bühne im Allgemeinen, widerspiegeln. Dabei ist hervorzuheben, dass sich diese Sujets wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk des gebürtigen Zwickauers ziehen – von dessen Früh- bis Spätwerk. Pechsteins künstlerische Verarbeitung der Themen wird in Beziehung gesetzt mit entsprechenden kulturhistorischen Exponaten u. a. historischen Kostümen, Fotografien sowie Filmaufnahmen. Die Kraft des Tanzes, die Sinnlichkeit der Kunst und das emotionale Moment sollen transportiert und im besten Fall real erfahrbar werden. Für diese besondere Ausstellung sind ein umfangreiches Begleitprogramm und vielfältige museumspädagogische Angebote geplant.
Veranstaltungsdaten:
Zwickau | Kunstsammlungen Zwickau
05.04.2019 - 14.07.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Maria Lassnig
Maria Lassnig
Du oder Ich
The Stedelijk Museum presents the first retrospective of Maria Lassnig (1919 - 2014) in the Netherlands. The Austrian artist is internationally regarded as one of the twentieth century’s foremost artistic figures although is almost unknown in the Netherlands. Lassnig became best known for her "Körperbewusstseinsbilder" (body awareness paintings), in which she depicted the sensations experienced by her body and in this way defined her relationship to the world. In addition to her paintings and drawings, the show will also feature many of her films and sculptures, and never-before-seen works. The exhibition was produced in collaboration with the Albertina Museum in Vienna, where it will be on display from 6 September to 1 December 2019.
Veranstaltungsdaten:
Amsterdam | Stedelijk Museum Amsterdam
06.04.2019 - 13.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Neues Museum Weimar
Bauhaus Museum Weimar
2019 feiert Deutschland das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses. Zu diesem Anlass eröffnet die Klassik Stiftung Weimar am 06. April das neue Bauhaus-Museum Weimar sowie eine Ausstellung über die Moderne um 1900 im Neuen Museum am Gründungsort der legendären Hochschule für Gestaltung. Beide Häuser stehen im Zentrum eines Kulturquartiers, das die wechselvolle Geschichte der Moderne im Weimarer Stadtgefüge vermitteln wird. Das Bauhaus-Museum Weimar wird mit zeitgenössischer Architektur und innovativer Ausstellungsgestaltung die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Kollektion erstmals umfassend inszenieren. Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.bauhausmuseumweimar.de
Veranstaltungsdaten:
Weimar | Bauhaus Museum Weimar
06.04.2019 - 31.12.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Werkstatt Otto Dorfner
Neues Museum Weimar
Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900
Das ehemals Großherzogliche Museum wurde 1869 als einer der ersten deutschen Museumsbauten errichtet. Ab 2019 ist das Neue Museum Weimar Teil des „Quartiers Weimarer Moderne“ rund um das Bauhaus-Museum. Dazu zählen ab 2020 auch die Ausstellung der Gedenkstätte Buchenwald zum Thema „Zwangsarbeit“ im Südflügel des sogenannten Gauforums sowie das Haus der Weimarer Republik am Theaterplatz. In der neuen Ausstellung „Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900“ werden herausragende, internationale Werke des Realismus, Impressionismus und des Jugendstils gezeigt. Sie spiegeln eine gleichsam glanzvolle wie widersprüchliche Epoche mit vielen Bezügen zu unserer Gegenwart. Von Friedrich Nietzsche als Vordenker und Kultfigur ausgehend, werden wichtige Positionen der frühen Moderne in Weimar vorgestellt. Hierzu zählen die Werke der Weimarer Malerschule und die von Harry Graf Kessler geförderte Avantgarde von Claude Monet bis Max Beckmann. Mit zahlreichen Exponaten wird das funktionale wie elegante Design Henry van de Veldes präsentiert. Eine große Museumswerkstatt lädt ausgehend von den Themen der Ausstellung mit festen und offenen Angeboten zum handwerklichen Arbeiten ein. Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel im Buchbindehandwerk und in der Holzbearbeitung tätig werden. Die Ausstellung „Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900“ sowie die museumspädagogische Werkstatt im Neuen Museum Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.
Veranstaltungsdaten:
Weimar | Neues Museum Weimar
06.04.2019 - 31.12.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Joana Vasconcelos
Joana Vasconcelos
Maximal
Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt die erste Einzelausstellung der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos (*1971) in einem Museum in Deutschland. Es werden 20 Objekte und Installationen aus den letzten 20 Jahren präsentiert, die umfassende Einblicke in die Arbeitsweise von Joana Vasconcelos vermitteln. Die in Lissabon lebende und arbeitende Künstlerin ist bekannt für ihre raumgreifenden Werke, mit denen sie humorvoll und anspielungsreich die Grenzen zwischen Tradition und Moderne, Hoch- und Alltagskultur, Kunsthandwerk und Industrieproduktion auslotet. Internationales Aufsehen erregte sie erstmals 2005 auf der Biennale von Venedig mit ihrer Arbeit Die Braut (A Noiva), einem monumentalen Kronleuchter aus tausenden Tampons. 2012 wurde sie als erste Künstlerin zu einer Einzelausstellung im Schloss Versailles eingeladen.
Veranstaltungsdaten:
Brühl | Max Ernst Museum Brühl des LVR
07.04.2019 - 04.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Flucht in die Bilder?
Flucht in die Bilder?
Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus
Die Ausstellung Flucht in die Bilder? beschäftigt sich erstmals kritisch und ausführlich mit der künstlerischen Praxis, den Handlungsspielräumen und dem Alltag der ehemaligen Brücke-Künstler im Nationalsozialismus. Die Situation von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner in den Jahren von 1933 bis 1945 wurde bislang zumeist auf die ‚Verfemung‘ ihrer Kunst im Nationalsozialismus reduziert. Dieser eindimensionale Blick wird weder der vielschichtigen Situation der Künstler noch den Widersprüchen innerhalb der nationalsozialistischen Kulturpolitik gerecht. Die meisten der ehemaligen Brücke-Künstler hatten zu Beginn die Hoffnung gehegt, mit ihrer Kunst Anerkennung unter den Nationalsozialist*innen zu finden – eine Hoffnung, die von letzteren teilweise genährt wurde. Trotz der Zäsuren durch die NS-Kunstpolitik, waren die ehemaligen Brücke-Künstler – mit Ausnahme von Kirchner, der sich 1938 das Leben nahm – bis in die letzten Kriegsjahre künstlerisch tätig.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Brücke Museum
12.04.2019 - 11.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Utrecht, Caravaggio und Europa
Utrecht, Caravaggio und Europa
Welch ein Schock muss es für die drei jungen Utrechter Maler Hendrick ter Brugghen, Gerard van Honthorst und Dirck van Baburen gewesen sein, als sie in Rom erstmals auf die atemberaubenden und unkonventionellen Gemälde Caravaggios trafen. Beschrieben als 'wunderliche Dinge' waren dessen Werke von einem neuartigen Rea­lismus, eindrucksvollem Drama und mysteriösem Licht gekennzeichnet und stilprägend für viele Künstler aus Italien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Die gemeinsam mit dem Centraal Museum in Utrecht entwickelte Ausstellung zeigt rund 70 der schönsten und wichtigsten Werke der bedeutendsten 'Caravaggisten', darunter Gemälde von Bartolomeo Manfredi, Jusepe de Ribera und Valentin de Boulogne. Erst in der Gegenüberstellung mit den Kompositionen ihrer Malerkollegen wird begreifbar, warum die signifikanten Bilder der Utrechter so typisch holländisch sind und sowohl in Italien als auch in ihrer Heimat großen Erfolg hatten.
Veranstaltungsdaten:
München | Alte Pinakothek
17.04.2019 - 21.07.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Yoko Ono
Growing Freedom / Liberté Conquérante
Yoko Ono (b. 1933) is a visionary, pioneering artist with a career that now spans over fifty years. During the 1950s in Tokyo, she introduced original questions concerning the concept of art and the art object, breaking down the traditional boundaries between branches of art. She has been associated with Conceptual art, performance, Fluxus, and happenings of the 1960s, and is one of very few women to have participated in these movements. Through her works of instructions and performances, as well as her activism, she has created a new kind of relationship with spectators in general and fellow artists, including her late husband John Lennon, inviting them to play an active part in the creative process. She also brings together two cultures – Eastern and Western – which extend and strengthen each other in continuous innovation.
Veranstaltungsdaten:
Montréal | Fondation Phi pour l’art contemporain
25.04.2019 - 15.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Hans Purrmann
Hans Purrmann
Farvens kraft
Hans Purrmann als Maler inmitten von Bohème und klassischer Moderne - als deutscher Kunst-Migrant zwischen Frankreich, Italien und der Schweiz: Nicht nur seine Kunst auch seine Netzwerke schreiben Kunstgeschichte. Liebermann, Cassirer, Matisse, Herrmann Hesse, und zahlreiche Kunstschaffende aus der Schicksals-Symfonie des 20. Jahrhunderts standen mit Purrmann in Verbindung: Als Maler galt er in Deutschland als „Französling“, in Frankreich „L’Allemand“, von den Nazis als „entartet“ diffamiert, nach dem Zweiten Weltkrieg erst gefeiert und dann fast vergessen.
Veranstaltungsdaten:
Kopenhagen | Kunstforeningen Gl Strand
27.04.2019 - 15.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Königsklasse IV
KÖNIGSKLASSE IV. Gegenwartskunst in Schloss Herrenchiemsee. Von Dan Flavin bis Wolfgang Laib
Im glanzvollen, von König Ludwig II errichteten Schloss Herrenchiemsee findet erneut die Sommerausstellung KÖNIGSKLASSE mit Hauptwerken aus der Pinakothek der Moderne statt. Künstlerräume von Wolfgang Laib, Dan Flavin oder Arnulf Rainer werden in der unvollendeten, historischen Architektur des Schlosses neu kontextualisiert. Diese Auseinandersetzung wird durch das Kunstvermittlungsprogramm KÖNIGSKUNDE unterstrichen. Täglich laden junge Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler zum Dialog ein: es geht nicht nur darum, Wissen zu vertiefen, sondern die ästhetischen Dimensionen von Kunstwerken und Räumen sowie von Kultur und Natur zur Sprache zu bringen.
Veranstaltungsdaten:
Herrenchiemsee | Schloss Herrenchiemsee
11.05.2019 - 03.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Eran Shakine
Eran Shakine
A Muslim, a Christian and a Jew Knocking on Heaven’s Door
Vernissage am 15. Mai um 17.00 Uhr Moslems, Christen und Juden haben viel gemeinsam. Eran Shakine lässt sie deshalb in seinen großformatigen Öl-Stick-Zeichnungen in ebenso tiefsinnigen wie humorvollen Aktionen als ein nicht unterscheidbares Trio auftreten. Aus Verschiedenheit wird Ähnlichkeit und die drei Akteure gelangen so zu gemeinsamen Einsichten und erstaunlichen Handlungen.
Veranstaltungsdaten:
Amsterdam | Museum Ons' Lieve Heer op Solder
16.05.2019 - 12.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Nitsch
Hermann Nitsch
Für Hermann Nitsch stellt die Malerei eine der Disziplinen seines Orgien Mysterien Theaters dar. Sie ist zutiefst in Aktionismus, Performance, in der Multimedialität verankert. Die Malerei ist der Ursprung der Aktionen und zugleich deren Ergebnis. Mit der Ausstellung NITSCH. Räume aus Farbe sollen nun Nitschs Bilder in der ALBERTINA erstmals nicht als Teil eines größeren Ganzen, sondern als Malerei für sich betrachtet werden. Nitschs Malerei sprengt die Dimensionen des Tafelbilds, erobert flächendeckend die Wand und greift als umfassende Installation in den Raum ein. Die Ausstellung zeigt einen Künstler, der seine Malerei seit den 1960er Jahren kontinuierlich weitergedacht und für jede Malaktion, jede Gruppe an Werken eine eigene spezifische Herangehensweise entwickelt hat, deren Resultate nun als Farbräume und Schüttinstallationen begehbar und erfahrbar sind.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Albertina Museum Wien
17.05.2019 - 11.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Gegen die Unsichtbarkeit
Gegen die Unsichtbarkeit
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938
Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden neben München zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf innovative Gestaltung. So weit bekannt, aber nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist vor allem Karl Schmidts (1873–1948) Engagement zur Zeit der Reformbewegung zu verdanken, dass unmittelbar nach der Gründung seines Unternehmens eine ganze Reihe von Frauen als Gestalterinnen beauftragt und ihre Produkte unter ihren Namen vertrieben wurden. "Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938" stellt erstmalig 18 Designerinnen und eine Produktfotografin vor, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Die Ausstellung, die ab dem 17. Mai 2019 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) zu sehen ist, wirft ein Schlaglicht auf Gestalterinnen, die trotz reger Entwurfs- und Lehrtätigkeit, zahlreichen Ausstellungen und erfolgreichen Wettbewerbsteilnahmen im Laufe der Zeit in Vergessenheit gerieten: Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie – generell zu dieser Zeit ohne Studienberechtigung – oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren. Frauen, die tradierte gesellschaftliche Muster durchbrachen und mit der Ausübung eines zuvor Männern vorbehaltenen Tätigkeitsbereiches mehr Autonomie und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag erlangten. Frauen, die nicht nur maßgeblich zum Erfolg der noch jungen Werkstätten beitrugen, sondern auch die Reformbewegung in Deutschland entscheidend vorantrieben. Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938 ist eine Ausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, kuratiert von Klára Němečková.
Veranstaltungsdaten:
Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
17.05.2019 - 18.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Gustave Caillebotte
Gustave Caillebotte
Maler und Mäzen des Impressionismus
Mit Caillebottes 1877 vollendetem Gemälde „Straße in Paris, Regenwetter“ („Rue de Paris, temps de pluie“) zieht nun eine Ikone des Impressionismus in die Alte Nationalgalerie ein. Es gilt als Hauptwerk des Künstlers und ist eines der Aushängeschilder des Art Institute of Chicago. Selten reiste das monumentale Gemälde bislang nach Europa, in Berlin ist es zum ersten Mal überhaupt zu sehen. Dass „Straße in Paris, Regenwetter“ nun hier gezeigt wird, kann als Sensation bezeichnet werden und basiert auf einer einmaligen internationalen Kooperation: Während das Art Institute of Chicago Edouard Manets „Im Wintergarten“ für eine große monographische Ausstellung ausgeliehen bekommt, erhält die Alte Nationalgalerie im Gegenzug das Meisterwerk eines Künstlers, der selbst nicht in ihrer Sammlung vertreten ist. Damit kommt das deutsche wie das US-amerikanische Publikum jeweils in den Genuss einer Ausstellung mit Seltenheitswert.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Alte Nationalgalerie Berlin
17.05.2019 - 15.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Egger-Lienz und Otto Dix
Egger-Lienz und Otto Dix
Bilderwelten zwischen den Kriegen
Nach dem Ersten Weltkrieg beginnt für Albin Egger-Lienz eine fruchtbare Schaffensphase mit Werken, die die alltägliche Misere der Nachkriegszeit reflektieren. Bilder wie „Finale“ oder „Mütter“ zählen zu den eindrucksvollsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Krieg und dessen Folgen. Vergleichbares findet sich im deutschsprachigen Raum nur bei Otto Dix. Wie bei Egger-Lienz hatte der Kriegseinsatz seine künstlerische Entwicklung beflügelt. Witwen, Kriegsversehrte und Prostituierte bevölkern Bilder von ungeahnter Brutalität. Zynisch, kritisch und schonungslos durchleuchten sie das Elend der 1920er Jahre. Ausgehend vom Schaffen der Nachkriegszeit wird in der Ausstellung die Entwicklung beider Künstler gegenübergestellt. Sowohl ähnliche Motive wie die Kriegsversehrten als auch scheinbar konträre Bilderwelten aus Stadt und Land bilden den Rahmen dieser Begegnung. Der konsequent stilsichere Egger-Lienz und der Stilpluralist Otto Dix sind sehr unterschiedliche Künstler, die sich besonders schwer in die Schubladen der Kunstgeschichte einordnen lassen. Genau in diesem Randbereich treffen sie sich. Mit großen Exponatgruppen unterstützen uns vor allem das Zeppelin Museum in Friedrichshafen, das Museum Schloss Bruck in Lienz und das Leopold Museum. Dank der Unterstützung zahlreicher weiterer internationaler Partner stellt die Ausstellung die größte Präsentation von Otto Dix’ Werken in Westösterreich dar.
Veranstaltungsdaten:
Innsbruck | Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
17.05.2019 - 27.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Frozen Gesture
Frozen Gesture
Gesten in der Malerei von Roy Lichtenstein bis Katharina Grosse
1965 schuf Roy Lichtenstein seine berühmten Brushstrokes und verwandelt damit die subjektive Geste der heroischen Moderne in eine triviale Comic-Zeichnung, übertragen ins museale Grossformat. Die spontane Bewegung des Pinsels auf der Leinwand mutiert zum Zitat, ihre emotionale Tiefenlotung zur Pop-Oberfläche in Signalfarben. Die reklamierte Unmittelbarkeit des expressiven malerischen Aktes wird zur ironischen Bespiegelung des Mediums Malerei mit den Mitteln der Massenkultur. Seit dem Ende der Moderne prägt dieser distanziert-selbstreflexive Umgang die zeitgenössische Malerei. Er thematisiert die Grundelemente des Bildes wie Farberscheinung und Farbmaterie, die Farbfläche und ihre Begrenzungen und nicht zuletzt den Farbauftrag in Form der Geste. Diese Geste hat den unmittelbaren Ausdruck von Existenz längst aufgegeben zugunsten unterschiedlichster diskursiver Strategien und malerischer Ansätze. Bis heute problematisieren die Kunstschaffenden die Wirkungskraft des Farbauftrags und interpretieren ihn permanent neu – von der Geste als zeichenhaftes Kürzel für Malerei bis zu ihren vielfältigen Transformationen im Bild. Mit der umfangreichen Ausstellung Frozen Gesture zeigt das Kunst Museum Winterthur die Möglichkeiten der Geste in der zeitgenössischen Malerei. Die Ausstellung vereint bedeutende Einzelwerke herausragender Vertreter der abstrakten Malerei wie Gerhard Richter und David Reed mit umfangreichen Werkgruppen zeitgenössischer Kunstschaffender wie Franz Ackermann, Pia Fries, Katharina Grosse und Judy Millar zu einem Parcours von höchster malerischer Qualität und ausserordentlichem sinnlichen Reiz.
Veranstaltungsdaten:
Winterthur | Kunst Museum Winterthur
18.05.2019 - 18.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Haus am Horn
Haus am Horn
Das Haus Am Horn gilt als Vorläufer moderner Wohnideen. Hier materialisierten sich zum ersten Mal die revolutionären Ideen des Bauhauses in einer eigens gestalteten Architektur. Das von Georg Muche entworfene Musterhaus entstand zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 und steht nur einen Steinwurf entfernt von Goethes Gartenhaus. Das komplette Mobiliar stammte aus den Bauhaus-Werkstätten von Bauhäuslern wie Marcel Breuer, Theodor Bogler oder Alma Siedhoff-Buscher. Als einzige in Weimar realisierte Bauhaus-Architektur gehört es zum UNESCO-Welterbe »Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau«. Behutsam wird das Haus, das durch Nachnutzungen verändert wurde, zurzeit auf seinen ursprünglichen Eindruck zurückgeführt. Pünktlich zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses eröffnet die Klassik Stiftung Weimar das Haus Am Horn wieder für ihre Gäste.
Veranstaltungsdaten:
Weimar | Haus am Horn / Klassik Stiftung Weimar
18.05.2019 - 31.12.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Eran Shakine
Eran Shakine
Fences, Walls and Openings
»Wir suchen alle Sicherheit und bauen immer wieder Wände und Zäune um uns herum. Diese Wände und Zäune bestimmen wer wir sind; sie schützen uns und gleichzeitig zäunen sie uns ein.« Eran Shakine, 2019 Diese Ausstellung besteht aus Malerei und zwei Gruppen von Skulpturen: Giacometti’s granddaughter as a super model und Line Sculptures. Die gegossenen Bronze-Figuren der Gruppe Giacometti’s granddaughter as a super model sind große, dünne Figuren, die sich auf den Stil von Alberto Giacometti beziehen. Diesen Stil mischt Shakine mit der modernen Bildsprache von Supermodels die sich in den Sozialen Medien und in der Werbung manifestiert hat. Die aus Metallguss handgearbeiteten Line Sculptures bedienen sich einer minimalistischen Sprache, in der Kinderfiguren überlebensgroß porträtiert sind. Hierdurch vermitteln sie fundamentale Emotionen von Sehnsucht und Zugehörigkeit. Diese Gruppe von Skulpturen ist eine direkte Fortsetzung zu dem Plakatwand-Projekt You and Me von Eran Shakine, das im Juli 2018 am Lenbachplatz in München installiert war. Die dreidimensionalen Strichfiguren funktionieren als Fenster – sie können einrahmen und trotzdem eins mit ihrer Umgebung werden. Die gleiche Wirkung erzeugen seine Ölgemälde, die wir in dieser Ausstellung zeigen. Dicke Strichzeichnungen rahmen die Hintergrundbilder.
Veranstaltungsdaten:
München | Galerie an der Pinakothek der Moderne
24.05.2019 - 07.07.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Ericka Beckman
Ericka Beckman
Double Reverse
Since the mid-1970s, Ericka Beckman (b. 1951, United States; lives and works in New York and Boston) has forged a signature visual language in film, video, installation, and photography. Often shot against black, spatially ambiguous backdrops, her moving image works are structured according to the logic of child’s play, games, folklore, or fairy tales, and populated by archetypical characters and toy-like props in bright, primary colors. Throughout her work, Beckman engages profound questions of gender, role-playing, competition, power, and control. Emerging out of the fertile environment of CalArts in the 1970s, Beckman developed the cornerstones of her vocabulary in her early Super-8 films, which are distinguished by their energetic pacing, the performers’ repetitive, ritualistic actions, deceptively simple special effects, and chanted and percussive soundtracks.
Veranstaltungsdaten:
Cambridge | MIT List Visual Arts Center
24.05.2019 - 28.07.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Michael Triegel
Michael Triegel
Michael Triegel (*1968) tritt in seinen Bildern in Dialog mit früheren Epochen der Malerei. Mit hoher Kunstfertigkeit und altmeisterliche Perfektion entwickelt er einen außergewöhnlichen Stil, in dem die Kunst der italienischen Renaissance nachklingt. Seine ganz eigene vielschichtig-rätselhafte und symbolbehaftete Bildsprache tritt in einem breiten Spektrum an Bildthemen vor Augen.
Veranstaltungsdaten:
Zwolle | Museum de Fundatie
25.05.2019 - 08.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Franz Hauer
Franz Hauer
Selfmademan und Kunstsammler der Gegenwart
Die Ausstellung und das begleitende Forschungsprojekt arbeiten das Leben und Wirken des spektakulären Selfmademan unter den europäischen Kunstsammlern umfassend auf. Das Besondere am Wirken des Franz Hauer ist, dass er es geschafft hat, als mittelloser Briefträgersohn und Hausknecht im Kremser Hotel Zur weißen Rose zum wohl spektakulärsten Kunstsammler seiner Zeit zu werden. Besonders einzigartig ist dabei der Umstand, dass er sich als Kunstenthusiast originellster Art (Oskar Kokoschka) mit einfachstem Bildungshorizont bald den modernsten Strömungen seiner Zeit zuwendet. Franz Hauer (1867-1914) kommt in Weissenkirchen/Wachau in mittellosen Verhältnissen zur Welt. Mit einer Gaststätte, dem legendären Griechenbeisl in Wien, erreicht er Wohlstand und widmet sich fortan dem Sammeln von Kunst. Hauer wird der wichtigste Sammler von Albin Egger-Lienz, besitzt aber auch zentrale Werkblöcke von Egon Schiele und Oskar Kokoschka und vielen anderen Künstlern, die er in seiner eigens konzipierten Galerie in der Silbergasse, aber auch in anderen Immobilien präsentiert. 1914 stirbt er im Alter von nur 47 Jahren plötzlich an einer Bilddarmentzündung. In den Jahren nach seinem Tod wird die Sammlung zum großen Teil verkauft und befindet sich heute in zahlreichen wichtigen Museen und Privatsammlungen in Europa und den USA. Wichtige Werke der Sammlung gehen als Erbe an die Enkelin Christa Hauer-Fruhmann weiter und befinden sich heute in den Landessammlungen Niederösterreich. Die Landesgalerie Niederösterreich beforscht seit drei Jahren die faszinierende Persönlichkeit des Franz Hauer und wird in der Ausstellung zentrale Werke seiner Sammlung zeigen, die einst über 1.000 Arbeiten gezählt haben dürfte. Die Werke der Ausstellung, darunter Meisterwerke der Kunstgeschichte, konnten aus zahlreichen renommierten Museen und Privatsammlungen aus Europa und den USA zusammengetragen werden, die den Bestand der Landessammlungen Niederösterreich ergänzen. Gleichzeitig wird eine Publikation das Leben und die Sammlung des Franz Hauer umfassend darstellen.
Veranstaltungsdaten:
Krems | Landesgalerie Niederösterreich
26.05.2019 - 16.02.2020
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Lee Krasner
Lee Krasner
Living Colour
his exhibition celebrates the work and life of Lee Krasner (1908–1984), a pioneer of Abstract Expressionism. The first major presentation of her work in Europe for more than 50 years, Lee Krasner: Living Colour tells the story of a formidable artist, whose importance has too often been eclipsed by her marriage to Jackson Pollock. Discover Krasner’s spirit for invention – from striking early self-portraits to her acclaimed ‘Little Image’ paintings from the 1940s, from collages comprised of torn-up earlier work to a selection of her most impressive large-scale abstract paintings. Explore nearly 100 works, many of which are being presented for the first time in the UK.
Veranstaltungsdaten:
London | Barbican Centre
30.05.2019 - 01.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Die Stadt ohne
Die Stadt ohne
Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge
Vom 30. Mai bis 10. November 2019 zeigt das NS-Dokumentationszentrum in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben die Wechselausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Romanverfilmung „Die Stadt ohne Juden“ von 1924, eine Satire auf den seinerzeit grassierenden Antisemitismus in Wien, die auf Hugo Bettauers gleichnamigem Roman basiert. Ausgehend von einzelnen Filmszenen zeichnet die Ausstellung die Stufen des Ausgrenzungs¬prozesses nach: von der Polarisierung der Gesellschaft bis hin zur endgültigen Vertreibung der vermeintlichen Feinde. Diese Entwicklung wird für die Zeit des Aufstiegs des Nationalsozialismus skizziert, als Antisemiten immer lauter den Ausschluss von Juden forderten. Im Film kehren die Juden in ihre Heimatstadt zurück – die historische Realität sah anders aus. Von der Fiktion Bettauers wendet sich die Ausstellung den tatsächlichen historischen Auswirkungen der Judenverfolgung zu, die in die Shoa mündeten. Aktuelle Beispiele führen vor Augen, wie Juden, Ausländer, Muslime und Flüchtlinge heute ausgegrenzt und angefeindet werden. „Die Stadt ohne“ stellt damit die Frage, ob und inwiefern die gesellschaftliche Spaltung während der Jahre des Aufstiegs des Nationalsozialismus mit der aktuellen Situation unserer Gegenwart verglichen werden kann, soll oder sogar muss. Durch ihren expliziten Gegenwartsbezug versteht sich „Die Stadt ohne“ nicht nur als historische Ausstellung, sondern auch als Beitrag zur kritischen Reflexion heutiger gesellschaftlicher Dynamiken.
Veranstaltungsdaten:
München | NS-Dokumentationszentrum München
30.05.2019 - 10.11.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Franz Marc Museum
100 Werke
Neuer Blick
Die Ausstellung bietet einen breiten und neu akzentuierten Blick auf die Sammlung des Franz Marc Museums. Dabei hat ein vorbereitendes Seminar, in dem sich Kunstgeschichtsstudenten der LMU München mit dem Thema "Sammlungskatalog" befassten, Impulse zur Auswahl und Gliederung der Präsentation gegeben: Gezeigt werden neben den wichtigsten Gemälden und Arbeiten auf Papier aus den drei Sammlungsbereichen des Museums, "Blauer Reiter", "Brücke-Expressionismus" und "Nachkriegsabstraktion", auch eine Auswahl von Skulpturen sowie selten gezeigte Malerbücher und Mappenwerke. Darüber hinaus sind durch Volkskunst inspirierte Arbeiten und Werke, die in spezifisch weiblich konnotierten Techniken wie Stickerei oder Weberei ausgeführt wurden, eine Präsentation zum Almanach "Blauer Reiter" sowie zu den illustrierten Postkarten und wichtigen Archivalien des Museums zu sehen. Anlass für die Ausstellung ist die Herausgabe des neuen Sammlungskatalogs, der auch die zahlreichen und wichtigen Neuerwerbungen des Franz Marc Museums seit seiner Eröffnung 2008 umfasst.
Veranstaltungsdaten:
Kochel am See | Franz Marc Museum
02.06.2019 - 06.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Benjamin Katz
Benjamin Katz
Berlin Havelhöhe, 1960
Anlässlich des 80. Ge­burtstags von Benjamin Katz wird das Museum Ludwig die bedeutende Fotoreihe Berlin Havelhöhe (1960) präsentieren, welche kürzlich erworben wurde. An Tuberkulose erkrankt verbrachte Katz anderthalb Jahre im Krankenhaus Havelhöhe in Berlin und fotografierte den Alltag der Patienten, aber auch das Gelände und seine Gebäude, die ursprünglich von der nationalsozialistischen Reichsakademie für Luftwaffe genutzt worden waren. Die Fotografien stellen ein gesellschaftliches, aber auch ein künstlerisches Dokument dar, denn in den Aufnahmen sind Katz’ Anfänge als Fotograf zu entdecken. Berlin Havelhöhe vermittelt auch das Bild des Künstlers als jungen Mann. Gezeigt werden 45 Abzüge sowie die gesamte Serie von 318 Aufnahmen aus der Sammlung, die als kleinformatige Vintageprints auf 30 Blättern montiert sind.
Veranstaltungsdaten:
Köln | Museum Ludwig
07.06.2019 - 22.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Frans Hals
Frans Hals Potraits: A Family Reunion
This exhibition is the first devoted to the family portraiture of Frans Hals (1582/83–1666), one of the foremost painters of the Dutch Golden Age. Organized by the Toledo Museum of Art and the Royal Museums of Fine Arts of Belgium in Brussels, the exhibition was prompted by the Toledo Museum of Art’s acquisition in 2011 of Frans Hals’s Van Campen Family Portrait in a Landscape, as well as the recent conservation of Brussels’ Three Children of the Van Campen Family. These two works originally formed one composition, separated for unknown reasons likely in the late 18th century or early 19th century. The exhibition reunites the sections of the Toledo/Brussels painting, where it will be shown with the three other family portraits painted by the artist, and includes loans from the Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid, the National Gallery in London, the Cincinnati Art Museum and other distinguished collections. The exhibition will travel to Brussels following its Toledo debut. A scholarly publication accompanies the exhibition.
Veranstaltungsdaten:
Paris | Fondation Custodia / Collection Frits Lugt
08.06.2019 - 25.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Here We Are Today
Here We Are Today
Das Bild der Welt in Foto- & Videokunst
Unter dem Titel Here We Are Today zeigt das Bucerius Kunst Forum paradigmatische Positionen der künstlerischen Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen unserer globalisierten Gesellschaft. Es geht um Themen wie Identität, Verbrechen an Völkern, Kapital, Heimat und Fremde, die Reflexion über und den Umgang mit Geschichte. Kaum eine andere Gattung der bildenden Kunst greift so unmittelbar aktuelle Themen des gesellschaftlichen Diskurses auf wie Videokunst und Fotografie, weshalb sich die Ausstellung auf diese beiden Medien konzentriert. Sie versammelt exemplarische Positionen von Doug Aitken, Thomas Demand, Andreas Gursky, Pieter Hugo, Herlinde Koelbl, Eva Leitolf, Shirin Neshat, Marcel Odenbach, Tobias Zielony u. a.
Veranstaltungsdaten:
Hamburg | Bucerius Kunst Forum
08.06.2019 - 29.09.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Angelika Kauffmann
Angelika Kauffmann
Unbekannte Schätze aus Vorarlberger Sammlungen
Schon zu Lebzeiten war Angelika Kauffmann (1741–1807) eine international gefeierte Malerin. »Von ungeheurem Talent« (Goethe), geschäftstüchtig und bestens vernetzt startete sie in Österreich ihre Karriere und arbeitete später für etliche Höfe in Europa. Die Bewunderung für ihr Leben und Werk, vorgestellt am Beispiel von 150 Gemälden, Grafiken, Skulpturen und Lebensdokumenten, setzt sich bis heute fort.
Veranstaltungsdaten:
Bregenz | Vorarlberg Museum
15.06.2019 - 06.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
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