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Cover für Tense Conditions
Angespannte Zustände
Sammlungspräsentation Gegenwart
Seit einiger Zeit prägen angespannte Zustände unseren Alltag. Ob es sich um Ausgangssperren, Gewalt oder der Suche nach der eigenen Identität handelt, wir sind ständig dabei, uns neu zu orientieren. Auf die Verletzlichkeit und Verwirrung, die in Kontrollen, Rassendiskriminierung und Ausgrenzung stecken, nehmen Künstlerinnen und Künstler Bezug. Sie stellen die Unsicherheit und Instabilität, die wir täglich erleben, in ihren Werken dar. Die neue Sammlungspräsentation konfrontiert zeitgenössische Positionen aus der privaten Sammlung Scharpff-Striebich mit Werken aus dem 20. Jahrhundert aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie, die erst durch den retrospektiven Blick eine solche Aktualität gewinnen und die Komplexität und Widersprüchlichkeit unserer Gesellschaft hervorheben.
Veranstaltungsdaten:
Stuttgart | Staatsgalerie Stuttgart
16.03.2021 - 31.03.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Azteken
The Aztecs
Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet dem Besucher einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.
Veranstaltungsdaten:
Leiden | Museum Volkenkunde
03.06.2021 - 05.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Inge Dick
Raum - Licht - Zeit: Inge Dick
Inge Dick (*1941) beschäftigt sich mit der Wirkung des Sonnenlichts auf monochrome Flächen, die für das menschliche Auge weitestgehend unsichtbar bleibt. Seit Jahrzehnten untersucht sie systematisch in Serien die Vielfalt der Lichtfarben abhängig von Jahres- und Tageszeiten und versucht diese mittels Fotografie und Film zu erfassen. Dazu filmt sie aus einer statischen Position über Stunden hinweg eine weiße Fläche und montiert im Nachhinein einzelne Filmstills in einem Bild aneinander. Das Ergebnis ist nicht etwa eine weiße Fläche, sondern ein nicht zu erwartendes buntes Farbspektrum.
Veranstaltungsdaten:
Ingolstadt | Museum für Konkrete Kunst
27.06.2021 - 05.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Modern Gothic
Modern Gothic
The Inventive Furniture of Kimbel and Cabus, 1863–1882
Over the course of their nearly twenty-year partnership, Anton Kimbel (1822–1895) and Joseph Cabus (1824–1898) developed one of New York City's leading furniture and decorating firms. Sons of German and French cabinetmaking families, they defined a new take on Modern Gothic design, a style that originated in Britain and was embraced by a growing middle class in the post–Civil War United States. Combining British and continental European design sources, Kimbel and Cabus's furniture forms featured bold, clean lines and rich surface decoration, and the firm used innovative production techniques to offer these striking artistic objects at a variety of prices.
Veranstaltungsdaten:
New York City | Brooklyn Museum
02.07.2021 - 13.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Expressionismus Schweiz
Expressionismus Schweiz
Der Expressionismus war nach der Jahrhundertwende mehr als nur eine Kunstströmung, er war ein Lebensgefühl, ein Protest gegen das Bürgertum der Epoche. Meist als Schock wahrgenommen, veränderten die expressionistischen Künstler die Moderne massgeblich. Auch in der Schweiz entwickelte sich vor dem Ersten Weltkrieg parallel zu europaweiten Tendenzen eine radikal neue Bildsprache. Anstelle einer an der Realität orientierten Malerei traten nun stark subjektiv geprägte Gestaltungsformen. Farben und Formen explodierten geradezu und pulverisierten sämtliche vertraute Stile und deren Regeln. Diese progressiven Tendenzen fanden an den verschiedenen Orten des Landes unterschiedliche Ausprägungen. Sie schlossen sich zu kurzlebigen Künstlerkollektiven wie «Der Moderne Bund» 1911 in Luzern und der Basler Gruppe «Rot-Blau» in den 1920er Jahren zusammen. Letztere orientierte sich am prägenden Vorbild des in Davos niedergelassenen Ernst Ludwig Kirchner. Hans Berger war die herausragende Künstlerpersönlichkeit in der Westschweiz und wandte sich bereits um 1910 einer expressiven Bildsprache zu. Mit «Orsa Maggiore» war das Tessin ein weiteres, international vernetztes Epizentrum des Expressionismus in der Schweiz. Es waren indes die zahlreichen individuellen Positionen, welche die neue, wilde Bildsprache hierzulande prägten. Die unterschiedlichen Künstler und die ungestüme Wirkkraft ihres Schaffens werden in der Ausstellung Expressionismus Schweiz seit der Winterthurer Ausstellung 1975 erstmals wieder in einer gesamtschweizerischen Überblicksdarstellung mit erstrangigen Werken vorgestellt. Diese neue Malerei war wegweisend für die Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts; sie gilt als «stärkste und einflussreichste Stilrichtung der helvetischen Moderne». Das grossangelegte Panorama verspricht die umfassendste Aufarbeitung dieses bedeutenden Kapitels Schweizer Kunstgeschichte – und eine Explosion von Farben und Formen.
Veranstaltungsdaten:
Winterthur | Kunst Museum Winterthur
10.07.2021 - 16.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Au rendez-vous des amis
Teil 2: Au rendez-vous des amis
Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz
Der Dialog der Klassischen Moderne mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz erfreut sich beim Publikum anhaltender Beliebtheit. Die Ausstellung wird deshalb nicht nur bis 16. Januar 2022 verlängert, sondern durch die Kuratoren um weitere Gegenüberstellungen bereichert. Einige der thematisch gegliederten Räume wurden komplett neu konzipiert und zeigen Werke von unter anderem Carla Accardi, Michael Buthe, Marcel Odenbach, Tom Sachs, Egon Schiele, Cindy Sherman, Tatiana Trouvé, Luc Tuymans, die nun die Präsentation ergänzen und weitere Dialoge zwischen Klassischer Moderne und Gegenwartskunst schaffen.
Veranstaltungsdaten:
München | Pinakothek der Moderne
06.08.2021 - 16.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Angela Davis
Angela Davis
Seize the Time
In 1969, Angela Davis, a twenty-six-year-old black activist, was fired from her teaching position at UCLA, accused of involvement in a shootout that resulted in the deaths of four men, put on the FBI’s Most Wanted List, and spent several months as a fugitive. In October, she was arrested in New York and returned to California to stand trial. Her image became the focus and the tool of an unprecedented international effort to free an incarcerated black woman. Her trial and acquittal, in 1972, made her a lightning rod for fears and hopes on the right and left about revolutionary change and she has remained an active agent of change in the years since.
Veranstaltungsdaten:
New Brunswick | Zimmerli Art Museum, Rutgers University
01.09.2021 - 30.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Kirchner and Nolde
Kirchner and Nolde
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) und Emil Nolde (1867–1956) lebten zur Zeit der deutschen Kolonialherrschaft, die sie sozialisierte und prägte. Der Band thematisiert ihre intensive Beschäftigung mit Kunst und Kultur aus anderen Teilen der Welt und betrachtet ihre Werke im historischen und ideologischen Kontext des ausgehenden Kaiserreichs.
Veranstaltungsdaten:
Amsterdam | Stedelijk Museum Amsterdam
04.09.2021 - 15.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Textures
Textures: The History and Art of Black Hair
Textures synthesizes research in history, fashion, art, and visual culture to reassess the “hair story” of peoples of African descent. Long a fraught topic for African Americans and others in the diaspora, Black hair is here addressed by artists, barbers, and activists in both its historical perceptions and its ramifications for self and society today. Combs, products, and implements from the collection of hair pioneer Willie Morrow are paired here with masterworks from artists including James Van Der Zee, Sonya Clark, Lorna Simpson, Mary Sibande and Zanele Muholi. Exploring topics such as the preferential treatment of straight hair, the social hierarchies of skin, and the power and politics of display, Textures is a landmark exploration of Black hair and its important, complicated place in the history of African American life and culture. The exhibition is organized by the KSU Museum with co-curators, Joseph L. Underwood, assistant professor of art history at KSU and Tameka Ellington, associate professor at the Fashion School at KSU.
Veranstaltungsdaten:
Kent | Kent State University Museum
10.09.2021 - 14.08.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Oscar Muñoz
Oscar Muñoz
Invisibilia
Oscar Muñoz: Invisibilia is the first mid-career survey of Columbian artist Oscar Muñoz’s work in the United States. Although he has had large-scale retrospectives throughout Europe and Latin America, this exhibition will introduce US audiences to a broad scope of his evolving practice. Beginning with his early, stark charcoal drawings from the late 1970s and early 1980s, whose approach to light and shade continued to impact his aesthetic in later photographic and video works, the exhibition will include approximately 50 exemplary works from his most evocative series created during the late 1980s, 1990s and 2000s to the present day, including site-specific work. In addition, at each venue, Muñoz will recreate local iterations of his Lugar a dudas (Room for Doubt) workshops, which he founded in Cali in 2006 as a hub for young artists to participate in public dialogue and debate about art and politics. Opening at Phoenix Art Museum in the fall of 2020, Invisibilia will be accompanied by the first comprehensive bilingual catalogue of his production, with contributions by leading scholars in the field.
Veranstaltungsdaten:
Phoenix | Phoenix Art Museum
11.09.2021 - 16.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Modigliani
Modigliani
Revolution des Primitivismus
Er war zeitlebens von Armut, Schicksalsschlägen, Drogenexzessen und schwerer Krankheit gezeichnet, konnte nur mit seiner Kunst für Miete und das Nötigste zum Überleben aufkommen. Heute zählt der 1920 im Alter von nur 35 Jahren verstorbene Künstler aus Livorno, Amedeo Modigliani, zu den teuersten Künstlern der Geschichte, dessen Bilder dreistellige Millionenbeträge erzielen.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Albertina Museum
17.09.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden
Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden
„In Wiesbaden man erwartet mich schon.“ Alexej von Jawlensky an Karl Im Obersteg, 31. Mai 1921 Vor 100 Jahren – im Juni 1921 traf Alexej von Jawlensky (1864-1941) sehr spontan, die Entscheidung, sich in Wiesbaden niederzulassen. Alles, was in den Jahren bis zu seinem Tod geschah, ist Thema der Jubiläumsausstellung. Es gab viele Erfolge. Er wurde neben Kandinsky, Klee und Feininger Teil der Künstlergruppe „Die Blaue Vier“ und in Amerika populär. Aber Ende der 1920er-Jahre erkrankte er an Arthrose, die Nationalsozialisten stempelten ihn als „entartet“ ab, das Museum Wiesbaden gab seine Werke ab. Nach dem Krieg wurde Jawlensky einer der identitätsstiftenden „Söhne“ der Stadt, sein Leben wurde erforscht und seine Kunst gesammelt. Die 111 Werke im Bestand des Museums, die sein gesamtes Schaffen von den frühen expressiven Köpfen bis zum seriellen Werk umreißen, werden erstmals komplett präsentiert.
Veranstaltungsdaten:
Wiesbaden | Museum Wiesbaden
17.09.2021 - 27.03.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Édouard Vuillard
Édouard Vuillard
Im Louvre - Bilder für eine Basler Villa
1921/22 schuf Édouard Vuillard einen Zyklus von sechs Gemälden für das Vestibül der Villa Bauer in Basel. Vier grossformatige Bilder stellen Ausstellungsräume des Louvre von der Antike bis zur französischen Malerei des Rokoko. Zwei Supraporten geben einen intimen Einblick in die Kunstsammlung des Künstlers.
Veranstaltungsdaten:
Basel | Kunstforum Baloise
20.09.2021 - 28.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für TOYEN
TOYEN
TOYEN ist einzigartig unter den starken Frauen, die im Herzen des Surrealismus arbeiteten. Sie wirkte hier als Pionierin und ist zudem die bedeutendste tschechische Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Marie Čermínová (1902-1980) wählte früh ihr vom französischen »Citoyen« (Bürger) abgeleitetes Pseudonym und kündigte als lebenslange Grenzgängerin nicht nur Geschlechter-Zuordnungen auf. André Breton feierte die Surrealistin für ihr bewegendes malerisches und zeichnerisches Werk, das sie zwischen der »magischen Hauptstadt Europas« Prag und dem Exil in Paris unbeirrbar entwickelte. TOYENs so poetische wie provokante Bilder oszillieren zwischen Realität und Imagination, Verführerischem und Abgründigen und prägen sich tief ins Gedächtnis ein. Sie sind eine Entdeckung. Die erste Einzelausstellung TOYENs in Deutschland entsteht in Kooperation der Hamburger Kunsthalle mit der Nationalgalerie Prag und dem Musée d’Art Moderne de Paris, Paris Musées. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Botschaften von Frankreich und Tschechien in Berlin. Gefördert von: Freunde der Kunsthalle e. V., Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Veranstaltungsdaten:
Hamburg | Hamburger Kunsthalle
24.09.2021 - 13.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Jacoba van Heemskerck
Jacoba van Heemskerck
In weniger als zwei Jahrzehnten hat Jacoba van Heemskerck (1876–1923) ein kraftvolles Œuvre geschaffen, das Gemälde, Holzschnitte, Glasarbeiten und Mosaike umfasst. Leuchtkraft und zunehmende Transparenz, rhythmische Kompositionen des Bildraums, schwarze Umrisslinien und ein intensiver Farbeinsatz charakterisieren ihre expressiven Landschafts-, Stadt- und Hafenmotive.
Veranstaltungsdaten:
Stade | Kunsthaus Stade
25.09.2021 - 06.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Alexander Dettmar Painting to Remember
Painting to remember
Malerei der Erinnerung von Alexander Dettmar
Der Künstler Alexander Dettmar hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf der Grundlage von Fotografien, Zeichnungen und Grundrissen Synagogen zu malen, die am 9. November 1938 zerstört wurden. In einem abstrahierenden Modus erscheinen sie als Kristallisationspunkte jüdischen Lebens und sind in ihrer Einfachheit und Ästhetik einnehmend und beunruhigend zugleich: Mit den zerstörten Synagogen gestaltet der Künstler malend Orte, an denen sich Menschen einst glücklich trafen und sich heute aufgrund von Barbarei und Terror nicht mehr versammeln können. Das Zerstörte, das Fehlende, das Schweigen, das, was nicht mehr zu sehen ist, hält er somit im Sichtbaren fest. Zugleich loten die Bilder neu einen Beitrag zur Frage einer gelingenden und zukunftsfähigen Erinnerungskultur im Modus der Kunst aus. Sie lassen die Bedeutung des jüdischen Lebens in Deutschland aufscheinen und sind somit Mahnmal gegen das Vergessen sowie Aufforderung, sich für eine humane, offene und friedfertige Gesellschaft einzusetzen.
Veranstaltungsdaten:
Freiburg | Katholische Akademie der Erzdiözese
27.09.2021 - 17.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Maria Lassnig
Maria Lassnig
Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) fand erst in ihrer zweiten Lebenshälfte die Anerkennung, die ihr schon viel früher zugestanden hätte. Sie hinterließ ein mehr als 60 Jahre umfassendes Werk von internationalem Renommee, in dem sie sich vor allem mit dem eigenen Körper, dem Ausloten dessen Grenzen und dem menschlichen Bewusstsein auseinandergesetzt hat.
Veranstaltungsdaten:
Köln | Käthe Kollwitz Museum
01.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Gianni Caravaggio
Gianni Caravaggio
When Nature was Young - Als Natur jung war
Gianni Caravaggio (geb. 1968, IT) geht es um das Potenzial von Kunst, unbewusste Bilder als Verhältnisse zwischen Materie, Raum, Zeit und handelndem Subjekt wach zu rufen. Darin sieht er ihre Essenz und bezeichnet seine eigenen Werke dementsprechend als essenzialistisch. In seinen Skulpturen und Installationen treffen stets drei Ebenen aufeinander: die physischen Eigenarten des Materials, einige daran vollzogene Handlungen sowie metaphorische Titel. Oft werden typische Materialien der Bildhauerei – Bronze, Aluminium, Marmor, Terrakotta oder Holz – mit eher ungebräuchlichen wie etwa Talkpuder, Zucker oder dem Samen von Hülsenfrüchten kombiniert. Nicht nur durch das Zusammenspiel von alltäglichen mit symbolisch aufgeladenen Stoffen und Dingen lassen sie an die Arte Povera der 1960er und 70er Jahre denken. Auch der Umstand, dass sich die überschaubaren Arbeiten in der Regel auf dem Boden manifestieren und nicht mit Sockeln im Kunstraum isoliert werden, trägt dazu bei.
Veranstaltungsdaten:
Reutlingen | Kunstmuseum Reutlingen | konkret
01.10.2021 - 30.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Träume von Freiheit
Träume von Freiheit
Romantik in Russland und Deutschland
Das 19. Jahrhundert beginnt mit einer Krise des Subjekts: Die Menschlichkeit ist bedroht durch Kriege und findet ihren Sinn nicht mehr in Welterklärungsmustern der Kirche und Herrscherhäuser. Der Mensch und insbesondere Künstler*innen sind in ihren Gefühlswelten und ihrem Gewissen auf sich allein gestellt. Aus dieser Überforderung geht die Moderne hervor, die Suche nach einer Menschlichkeit, die durch das Individuum selbst und nicht mehr von außen bestimmt wird.
Veranstaltungsdaten:
Dresden | Albertinum, SKD
01.10.2021 - 06.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Art Along the Rivers
Art Along the Rivers
A Bicentennial Celebration
In conjunction with the 200th anniversary of Missouri’s statehood, Art Along the Rivers: A Bicentennial Celebration explores the remarkable artwork produced and collected over 1,000 years in the region surrounding St. Louis. The exhibition presents more than 150 objects from Missouri as far north as Hannibal, west to Hermann, and south through the Old Mines area. It also encompasses the Illinois region along the eastern bank of the Mississippi River, from Cairo north through Carbondale and Alton. Although the region that has shaped the exhibition’s objects is small, it has played an outsize role in the history of North America due to the confluence of powerful rivers and major trails and routes within its borders.
Veranstaltungsdaten:
Missouri | Saint Louis Art Museum
03.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Nennt mich Rembrandt
Nennt mich Rembrandt!
Durchbruch in Amsterdam
In einer großen Ausstellung thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel-Bestand an Werken Rembrandts, darunter die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Sammlungen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington. Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit, darunter Nicolas Eliasz. Pickenoy und Bartholomeus van der Helst oder die Rembrandt-Schüler Govaert Flinck und Ferdinand Bol.
Veranstaltungsdaten:
Frankfurt | Städel Museum
06.10.2021 - 30.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Clifford Ross
Clifford Ross: Sightlines
American artist Clifford Ross is steeped in the traditions of modernism across a range of media, but his photographic and video practices over the past 30 years reveal one of the most incisive and technically sophisticated investigations into the nature of vision in the medium’s history. His art is characterized by relentless inventiveness and iteration; Ross explores the expressive possibilities of his subjects through newly created media, working at a variety of different scales. Viewers of his work might find themselves immersed in waves from a hurricane, printed with incredible resolution on 8-foot-tall panels of maple-veneered plywood or depicted as digital pixels crashing across enormous LED screens.
Veranstaltungsdaten:
Portland | Portland Museum of Art
08.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Paula Modersohn-Becker
Paula Modersohn-Becker
Keine andere deutsche Künstlerin der Klassischen Moderne hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen solch legendären Status erreicht wie Paula Modersohn-Becker (1876–1907). Bereits wenige Jahre nach ihrem Tod wurden Wanderausstellungen durch mehrere deutsche Museen organisiert, das Ansehen der Künstlerin setzt sich bis heute fort. In ihrem einzigartigen Werk findet Modersohn-Becker zu überzeitlichen, allgemeingültigen Bildern. Die umfassende Retrospektive der SCHIRN widmet sich dem Gesamtwerk der Künstlerin und zeigt, wie sie zentrale Tendenzen der Moderne vorwegnahm. Neben prägnanten Serien und Bildmotiven stehen insbesondere auch Modersohn-Beckers außergewöhnlicher Malduktus sowie die früh einsetzende und anhaltende Rezeption ihres Werks im Zentrum der Präsentation. Mit rund 120 Gemälden und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen präsentiert die Schirn einen aktuellen Blick auf das Œuvre dieser frühen Vertreterin der Avantgarde, das in seier zeit­lo­sen Quali­tät bis heute in seinen Bann zieht.
Veranstaltungsdaten:
Frankfurt | SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT
08.10.2021 - 06.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Antoine Watteau
Antoine Watteau
Kunst – Markt – Gewerbe
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der französischen Botschafterin in Deutschland Anne-Marie Descôtes 2021 jährt sich der Todestag des französischen Malers Antoine Watteau (1684-1721) zum 300. Mal. Der Ruhm des schon zu Lebzeiten gefeierten Künstlers wirkt bis heute, seine Werke sind begehrte Sammelobjekte. Nach dem Louvre in Paris besitzt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg die bedeutendste Gemäldesammlung dieses Künstlers. Unter dem Motto „Kunst – Markt – Gewerbe“ ehrt eine Sonderausstellung im Schloss Charlottenburg diesen herausragenden Maler des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Schau steht eines der Hauptwerke Watteaus: das „Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint“. 1746 von Friedrich dem Großen (1712-1786) erworben, gilt das Gemälde seit seiner Entstehung als ein Meisterwerk. Ursprünglich als Medium der Geschäftswerbung und als „Aushängeschild“ des Pariser Kunsthandels entstanden, regt das Bild bis heute aktuelle Fragen an, die die Vermarktung, den Handel, aber auch das Sammeln und die intellektuelle Auseinandersetzung mit Kunst betreffen.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Schloss Charlottenburg – Neuer Flügel
09.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Marcel Odenbach
Marcel Odenbach
Der in Köln, Berlin und zeitweise in Ghana lebende Künstler Marcel Odenbach (*1953) arbeitet seit 1976 mit Video. Seine filmischen Collagen, Installationen und Performances haben dazu beigetragen, dass Videokunst heute zentrales Medium der internationalen Gegenwartskunst ist. Odenbachs künstlerischer Ansatz ist von einem starken Bewusstsein für die historisch gesellschaftlichen und transkulturellen Themen der Zeit getragen. Die Überblicksausstellung im K21 setzt sein filmisches Werk in den Kontext der auf dem Prinzip Collage und Montage basierenden Papierarbeiten. Mit seinen aus unterschiedlichsten Facetten virtuos zusammengefügten Bildern und Videos führt Odenbach vielfältige Konstellationen vor Augen und fordert die Beweglichkeit von Denk und Sichtweisen heraus.
Veranstaltungsdaten:
Düsseldorf | K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
09.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Buddha and Shiva, Lotus and Dragon
Buddha and Shiva, Lotus and Dragon
Masterworks from the Mr. and Mrs. John D. Rockefeller 3rd Collection at Asia Society
This exhibition will present 67 masterpieces collected by John D. Rockefeller III (1906–1978) and his wife Blanchette Hooker Rockefeller (1909–1992), illuminating the cultures and history of Asia. This important collection underscores art’s capacity to encourage cross-cultural dialogue and influence economic and public policy. The selection of sculptures, bronzes, and ceramics ranges from the late 6th century BCE to the early 19th century CE, and originates from Cambodia, China, India, Japan, Nepal, Sri Lanka, Thailand, Tibet, and Vietnam.
Veranstaltungsdaten:
Fort Worth | Kimbell Art Museum
10.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für The 80s
The 80s
Die Kunst der 80er Jahre
Eine großangelegte Ausstellung dieser Epoche in der ALBERTINA MODERN führt vor Augen, wie Kunstschaffende in den 1980er Jahren die bestehende Paradigmen aufbrechen und die Vielfalt im Ausdruck suchen. Die Kunst der 1980er-Jahre will überwältigen: Es ist die Zeit visuellen Überflusses, individueller Stile und unendlicher Geschichten. Daraus ergeben sich eine überbordende Bildlichkeit, ein großer Drang zum Erzählerischen und die Freude an der Erkundung von Materialien und neuen Medien.
Veranstaltungsdaten:
Wien | ALBERTINA modern
10.10.2021 - 13.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Jacobus Vrel
Jacobus Vrel
Neuerwerbung eines Werkes für die Alte Pinakothek Eigentümlich wirken seine Bilder, verschroben seine Figuren und bühnenhaft seine Straßenszenen. Lange wurden seine Werke mit denen Johannes Vermeers verwechselt. Seine Bilder zählen zum Bestand der weltweit bekanntesten Museen und sind begehrte Raritäten unter Sammlern. Aber bis heute gleicht der Maler Jacobus Vrel einem Phantom. Durch den Ankauf von Vrels „Straßenszene“ mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung gelang es, ein Hauptwerk dieses rätselhaften Malers zu erwerben. Innerhalb des kleinen, vor allem aus Stadtansichten und Interieurszenen bestehenden Œuvres kommt diesem Gemälde eine besondere Bedeutung zu, handelt es sich doch um eines seiner frühesten Werke, das zugleich als Vrels komplexeste Architekturkulisse anzusehen ist. Das scheinbar typische Beispiel holländischer Barockmalerei unterscheidet sich von allen Architekturdarstellungen der Zeitgenossen und nimmt damit auch innerhalb der Sammlung eine herausragende Stellung ein. Vrel war ein Pionier auf seinem Gebiet, kein Nachahmer, wie man lange annahm.
Veranstaltungsdaten:
München | Alte Pinakothek
12.10.2021 - 27.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Maiolica in Renaissance Venice
Renaissance Venice
Life and Luxury at the Crossroads
Renaissance Venice was a multicultural metropolis where migration and mobility shaped the daily lives of its inhabitants. Its position at the crossroads of trade routes linking Europe to the Islamic World brought a continuous flow of commodities like pigments, spices, and luxury objects. In the homes of Venetians, these imported goods complemented locally-made products like maiolica, or tin-glazed earthenware. Renaissance Venice: Life and Luxury at the Crossroads recreates a sensory world of objects, foregrounding visual conversations across cultures as well as artisan trades as they took shape through the manipulation of materials, form, colour, and ornament.
Veranstaltungsdaten:
Toronto | Gardiner Museum
14.10.2021 - 09.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Louise Stomps
STOMPS, LOUISE 1900-1988
NATUR GESTALTEN - Skulpturen 1928 – 1988
Das menschliche Leid, die Erschütterung der Sinne und die schutzlose Kreatur sind zentrale Themen im Werk der Berliner Bildhauerin und Grafikerin Louise Stomps (1900–1988). Nach dem Besuch der Preußischen Akademie der Bildenden Künste zu Berlin und der Bildhauerklasse des Vereins der Berliner Künstlerinnen bei Milly Steger hatte sie ab 1930 ihr eigenes Atelier. Von den Arbeiten der 1930er Jahre sind infolge von Bombenangriffen auf das Atelier während des Zweiten Weltkriegs nur wenige erhalten. Im Herbst 1945 beteiligt sich Louise Stomps mit Werken unter anderem an der ersten Bildhauer:innen- Ausstellung der Galerie Rosen in Berlin. 1960 bezieht die Künstlerin eine alte Kumpfmühle in Bayern. Hier lässt sie sich von den Hölzern der Umgebung inspirieren, darunter Buche, Föhre oder Inn-Eiche. Holz wird zum Hauptakteur ihres Spätwerks, und Naturstoffe sind die wichtigsten Komponenten ihrer Arbeit. Stomps Auffassung von der Natur als Urquelle alles Lebendigen inspiriert sie formal zur organischen Abstraktion. In den 1970er Jahren entstehen drei bis vier Meter hohe Skulpturen wie »Eos«, »Pilger«, »Asket« oder »Gilgamesch«.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Das verborgene Museum
15.10.2021 - 17.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Nolde und der Norden
Nolde und der Norden
Emil Nolde zählt zu den bekanntesten und auf Grund seiner späteren nationalsozialistischen Überzeugung umstrittensten Künstlern der Klassischen Moderne. Die Ausstellung des Bucerius Kunst Forums in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll untersucht erstmals sein Frühwerk im Spiegel der nordischen Kunst. Rund 80 größtenteils zwischen 1900 und 1902 entstandene Werke Emil Noldes werden den Gemälden von nordischen Künstlerinnen und Künstlern dieser Zeit wie Georg Nicolai Achen, Anna Ancher, Michael Ancher, Vilhelm Hammershøi, Peter Ilsted, Peder Severin Krøyer, Ejnar Nielsen und Laurits Andersen Ring gegenübergestellt.
Veranstaltungsdaten:
Hamburg | Bucerius Kunst Forum
16.10.2021 - 23.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Meret Oppenheim
Meret Oppenheim
Mon exposition
Meret Oppenheim ist die bedeutendste Schweizer Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde sie als Schöpferin der berühmten Pelztasse und des Brunnens in Bern. Meret Oppenheim. Mon exposition ist die erste grosse transatlantische Retrospektive der Künstlerin, die alle Werkphasen umfassend darstellt. Im Laufe ihrer langen Karriere produzierte Oppenheim ein immer wieder überraschendes, unkonventionelles Œuvre, das Objektwerke, Gemälde und Zeichnungen, genauso umfasst wie Skulpturen im öffentlichen Raum und Gedichte. "Die Freiheit wird einem nicht gegeben“, sagte sie 1975, "man muss sie sich nehmen." Die Ausstellung zeigt Oppenheims radikal offenes Kunstkonzept und ihre Verbundenheit mit den lebendigen Kunstszenen von Paris, Basel und Bern in den verschiedenen Phasen ihres Lebens. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art in New York und der Menil Collection in Houston. Bern ist die erste und einzige Station der Wanderausstellung in Europa.
Veranstaltungsdaten:
Bern | Kunstmuseum Bern
22.10.2021 - 13.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Lucas Cranach der Ältere und Hans Kemmer
Lucas Cranach d. Ä. und Hans Kemmer
Meistermaler der Reformation
Der „Cranach von Lübeck“ Hans Kemmer ist selbst in Lübeck bisher vielen kaum ein Begriff. Ihm wird zum 460. Todestag im Dialog mit Werken seines Lehrers Lucas Cranach d. Ä. eine besondere Ausstellung im St. Annen-Museum gewidmet. Hans Kemmer gilt als einer der bedeutendsten Maler der Reformation in Lübeck, über den man einiges weiß. Ziel der Ausstellung ist es auf der Grundlage des eigenen Bestandes, erstmals überhaupt möglichst alle greifbaren Werke von Hans Kemmer zu versammeln. Gemeinsam mit den entsprechenden Werken von Lucas Cranach zeigen sie, wie sich die Themen der Kunst in der Reformation und in der deutschen Renaissance verändert haben. Nach vielen Jahrzehnten des Schattendaseins wird mit dieser Ausstellung deutlich, dass das St. Annen-Museum neben der größten Sammlung norddeutscher Schnitzaltäre, über einen hochrangigen, international bedeutenden Bestand an Malerei des 15. und frühen 16. Jahrhundert verfügt.
Veranstaltungsdaten:
Lübeck | St. Annen Museum
24.10.2021 - 06.02.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für ReVisión
ReVisión
Art in the Americas
ReVisión: Art in the Americas will be the first exhibition to open in the Martin Building. A strong selection of nearly 180 objects from the museum’s ancient American and Latin American art collections, hailed as one of the best in the country, will tell a visually compelling narrative about the formation of the Americas from 100 B.C. to today. The thematic presentation will explore land, people, and place by linking ancient and contemporary artworks that address political and social issues at the heart of the region’s cultural heritage as well as expand the narrative through voices that include women artists and contemporary voices that speak to the diversity of the Americas.
Veranstaltungsdaten:
Denver | Denver Art Museum
24.10.2021 - 17.07.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Von Frauenhand
Aus Frauenhand
Ausstellung im Museum Schnütgen – in Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln Das im Mittelalter von Hand geschriebene, künstlerisch gestaltete Buch übt bis heute eine starke Faszination aus. Die Herstellung war nicht allein Männersache, sondern lag vielfach auch in den Händen von Frauen. In Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln (EDDB) zeigt das Museum Schnütgen eine Auswahl an Handschriften, die von Ordensfrauen in Nordfrankreich, Köln, Niedersachsen und Nürnberg eigenhändig geschaffen wurden. Die Tätigkeit als Schreiberin und Buchmalerin erforderte dabei Disziplin, intellektuelle Fähigkeiten sowie handwerkliches Können. Hochwertige und künstlerisch wertvolle Bücher wurden für den eigenen Bedarf und auch für externe Auftraggeber angerfertigt, die den Handschriften aus Männerhand in nichts nachstanden. An Beispielen aus der Zeit um 800, dem späten 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert lassen sich Prinzipien des Layouts, Veränderungen der Buchmalerei und auch die Frage nach einer spezifisch weiblichen Gestaltung erkunden.
Veranstaltungsdaten:
Köln | Museum Schnütgen
26.10.2021 - 30.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Paul Flora
Paul Flora
Zeichnungen
Anlässlich des 100. Geburtstags von Paul Flora (1922–2009) zeigt die ALBERTINA eine umfassende Retrospektive des prominenten Tiroler Künstlers. Die Ausstellung rückt Flora in seiner Rolle als Zeichner in den Fokus und präsentiert anhand von rund 130 ausgewählten Arbeiten einen mehrere Jahrzehnte umspannenden Bogen durch sein vielfältiges Œuvre, von den späten 1930er- bis hin zu den frühen 2000er-Jahren. Die Präsentation vereint Hauptwerke der ALBERTINA mit zentralen Leihgaben aus dem Nachlass und dem Besitz der Familie Paul Floras.
Veranstaltungsdaten:
Wien | ALBERTINA
29.10.2021 - 30.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Life as Activity: David Lamelas
Life as Activity: David Lamelas
Lamelas, einer der Pioniere der Konzeptkunst, experimentiert in den vorgestellten Arbeiten mit konventionellen Formaten, um die Konstruktion von Erzählstrategien und Identität zu enthüllen. Dabei bedient er sich so unterschiedlicher Medien wie Skulptur, Fotografie und Film. Der präsentierte Korpus umfasst dreizehn reizvolle Projekte, die von Lamelas zwischen 1966 und 2020 in Argentinien, Europa und den Vereinigten Staaten ausgearbeitet wurden.
Veranstaltungsdaten:
New York | Hunter College Art Galleries
02.11.2021 - 18.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Charlotte Berend-Corinth
Wiederentdeckt!
Unabhängig von ihrer Position als Ehefrau und Modell brillierte Charlotte Berend-Corinth (1880 – 1967) selbst als Künstlerin und gehörte neben Käthe Kollwitz zu den wenigen weiblichen Mitgliedern der Berliner Secession. Dabei verfolgte sie mit hochmodernen, radikalen Themen im Berlin der 1910er und 20er Jahre eine bemerkenswerte Karriere, bevor ihre jüdische Abstammung sie dazu zwang, Deutschland zu verlassen und in die USA zu emigrieren. Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums widmet dieser hochbegabten, erfolgreichen und zu Unrecht lange in Vergessenheit geratenen Künstlerin eine eigene umfassende Retrospektive. Das Saarlandmuseum besitzt mehrere meisterhafte Ölgemälde sowie eine beeindruckende Sammlung an Graphiken von beiden Künstlern. Zudem unterstützen 48 öffentliche und private Leihgeber das Ausstellungsprojekt mit insgesamt 73 Ölgemälden und 50 Arbeiten auf Papier. Zu den prominenten Leihgaben zählen unter anderem Lovis Corinths allegorisches Doppelporträt „Mädchen mit Stier“ (1902) aus der Hamburger Kunsthalle sowie Charlotte Berends „Selbstbildnis mit Modell“ (1930) aus der Sammlung der Neuen Nationalgalerie Berlin.
Veranstaltungsdaten:
Saarbrücken | Saarlandmuseum, Moderne Galerie
05.11.2021 - 20.02.2022
Cover für Landscapes of Extraction
Landscapes of Extraction: The Art of Mining in the American West
Landscapes of Extraction: The Art of Mining in the American West explores the evolution of the art of mining, with works from the 1910s through today that depict regional landscapes of enterprise and examine how mining has altered the natural environment on a spectacular scale.
Veranstaltungsdaten:
Phoenix | Phoenix Art Museum
07.11.2021 - 06.03.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für EVA & ADELE
EVA & ADELE
Keep The Rosy Wing Strong
Mit zwei großen Ölbildern der Serie Time Traveler CUM, 19 Gouachen der Serie CUM und den Polaroids der Serie CUM als Wallpaper, zeigt die Nicole Gnesa Galerie in der fünften gemeinsamen Ausstellung KEEP THE ROSY WING STRONG Arbeiten aus dem wichtigsten Werkkomplex des Künstlerduos EVA & ADELE. CUM und Camp Die Serie CUM ist das Herzstück ihrer künstlerisch, konzeptionellen Arbeitsweise. Wo EVA & ADELE auftreten, lösen sie Bilder aus. Wenn EVA & ADELE als identisch, weibliches Paar wie Pop-Ikonen Postkarten verteilen, Autogramme geben und sich wie Stars fotografieren lassen, ist „Staring“ Teil ihres Werkes. AusstellungsbesucherInnen in Japan, PolizistInnen in Miami oder PassantInnen auf den Straßen von Berlin – alle wollen sich mit ihnen ablichten lassen. Die Fotografien lassen sich EVA & ADELE zusenden und machen sie zur motivischen Grundlage der Malerei ihrer Werkreihe CUM. Die Dokumentation ihrer Auftritte wird damit an den Betrachter delegiert, und dieser wird gleichzeitig aktiv in das Werk einbezogen. Ihr Statement WHEREVER WE ARE IS MUSEUM verdeutlicht es. Mit dem „Posing“ und der extremen Farbgebung wie Rosa, Orange und Rot - einem Markenzeichen der Kleidung und Kunstwerke des Künstlerinnenduos - arbeiten sie bewußt mit Elementen des Kitsch beziehungsweise von „Camp“, einem Begriff der Kulturgeschichte, den die Kritikerin Susan Sontag (1962) in die Kunsttheorie eingeführt hatte. Zudem bedeutet im französischen Sprachraum das Verb „se camper“, „sich in Szene setzen“ oder „posieren“. „Camp“ kommt schrill daher, bedient sich aber Mitteln, die schwergewichtig gesellschaftlich relevante Modelle in Frage stellen. Wie Judith Butler (1988) erläuterte, dass es bei „Camp“ um das Hinterfragen von kulturell konstruierten Geschlechtern geht als Parodie und Übertreibung. Es handelt sich also um ein Phänomen, das sich der Trennung zwischen den beiden Kategorien „Mann“ und „Frau“ annimmt. „Camp“ stilisiert die Frage des sozialen Geschlechts dabei zu einer Frage der Ästhetik. Die Frage der Ästhetik der Existenz, in der Kunst und Leben konsequent gleichgesetzt sind, sind das die wichtigsten Parameter im Werk von EVA & ADELE.
Veranstaltungsdaten:
München | Galerie Nicole Gnesa
11.11.2021 - 18.12.2021
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Shahzia Sikander
Shahzia Sikander
Extraordinary Realities
Pakistani American artist Shahzia Sikander (RISD MFA 1995, Painting and Printmaking) is internationally celebrated for bringing Indo-Persian miniature-painting traditions into dialogue with contemporary art practice. This exhibition tracks the first 15 years of this artistic journey, from her groundbreaking deconstruction of miniature painting in Pakistan to the development of a new personal vocabulary at RISD, expanded explorations around identity as a Core fellow at the Glassell School of Art at the Museum of Fine Arts, Houston, and her global outlook during her first years in New York. During this period, Sikander richly interrogated gender, sexuality, race, class, and history, creating open-ended narratives that have sustained her work as one of the most significant artists working today.
Veranstaltungsdaten:
Providence | RISD Museum
12.11.2021 - 30.01.2022
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Sophie Taeuber-Arp
Sophie Taeuber-Arp
Living Abstraction
Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) was one of the most multitalented of modern artists, creating profoundly innovative work across many disciplines. This exhibition traces her career’s trajectory: from applied arts teacher, participant in the Dada movement, and maker of textiles and objects; to designer of murals, stained glass windows, furniture, interiors, and buildings; to painter-sculptor, magazine editor, and early champion of geometric abstraction. For Taeuber-Arp, abstraction was always connected to an everyday lived reality in which objects were to be used and manipulated, spaces to be moved about in, and artworks to be looked at and experienced. Her creations responded to their time and place of making, in keeping with Taeuber-Arp’s expressed ambition to make “living things” in “a new style that is fitting for us.” Her fluid movement between genres, disciplines, and creative roles makes her especially relevant for contemporary artists, while her work proposes a more open-ended and inclusive way of thinking about the history of modern art. This is the first retrospective of her work ever held in the UK. It brings together her principal works from major collections in Europe and the US, most of which have never been seen in this country before.
Veranstaltungsdaten:
New York City | MoMa
21.11.2021 - 12.03.2022
Publikation zur Veranstaltung:
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