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Cover für  Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank
Dauerausstellung Deutsche Bundesbank
Geldmuseum
Ausstellung im Geldmuseum Die neue Dauerausstellung des Geldmuseums gliedert sich in vier Themenmodule: Bargeld Buchgeld Geldpolitik Geld global und fünf daran angeschlossene Kabinette: Geldkabinett Sprache des Geldes Inflation 1923 Deutsche Zentralbankengeschichte Europäische Wirtschafts- und Währungsunion In der Mitte befindet sich ein 360-Grad-Rundkino, das zum Eintauchen in die Welten des Geldes einlädt.
Veranstaltungsdaten:
Frankfurt | Deutsche Bundesbank
01.11.2017 - 28.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Georg Forster
Georg Forster und die Südseesammlung von Wörlitz
Im UNESCO-Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz verbirgt sich seit Jahrzehnten ein sensationeller Sammlungsbestand an bedeutenden ethnologischen Objekten aus dem 18. Jahrhundert: Die Wörlitzer Südsee-Sammlung. Diesen seltenen Schatz neu zu heben und ihn der Öffentlichkeit in einer umfassenden Dauerausstellung wieder zugänglich zu machen, ist für die Jahre 2018 und 2019 das erklärte Ziel der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz im Rahmen des Georg-Forster-Jahres „Georg Forster – Der Welterkunder in Wörlitz”.
Veranstaltungsdaten:
Wörlitz | Kulturstiftung Dessau-​Wörlitz
06.05.2018 - 31.12.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  PS: Ich liebe Dich
PS: Ich liebe Dich
Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre
Sie sind schnell, schön, exzentrisch und innovativ, die Sportwagen der 1950er- bis 1970er-Jahre – Autos, in denen sich Karosserie und Maschine zu einer sinnlichen Mischung aus Moderne und Klassik, Design und Ästhetik verbinden. In den letzten Jahrzehnten wurden diese Automobile nicht nur zu begehrten Sammelobjekten, sondern genießen Kultstatus als „Imaginationsmaschine“ und Gesamtkunstwerk. Vor diesem Hintergrund zeigt die Ausstellung rund 25 herausragende Sportwagen, die allesamt zu den ‚Ikonen‘ der Designgeschichte gehören. Als Einheit von Form, Technik, Gestaltung und Emotionen ist jedes der ausgewählten Autos als synästhetische Skulptur wahrnehmbar. Präsentiert werden legendäre Sportwagen wie der Mercedes Benz 300 SL, der aerodynamisch designte Jaguar E-Type, die schnittig-elegante Giulietta Spider von Alfa Romeo als Verkörperung des ‚La Dolce Vita‘ und der als „Supercar“ gerühmte Lamborghini Countach.
Veranstaltungsdaten:
Düsseldorf | Museum Kunstpalast
27.09.2018 - 10.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Malerfürsten
Malerfürsten
Bereits in der Renaissance und im Barock etablierten Maler wie Raffael, Tizian, Rubens und van Dyck ihren gesellschaftlich anerkannten und höfisch privilegierten Sonderstatus. Als Malerfürsten zeigten sie sich in ihrem Verhalten und in ihren Selbstbildnissen. Ausgehend von diesen historischen Vorbildern widmet sich die kunst- und kulturhistorische Ausstellung dem länder- und epochenübergreifenden Phänomen der Malerfürsten. Sie stellt ihre Blütezeit im 19. Jahrhundert anhand der Beispiele von Frederic Lord Leighton, Hans Makart, Franz von Lenbach, Mihály Munkácsy, Jan Matejko, Friedrich August von Kaulbach und Franz von Stuck in den Mittelpunkt. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Selbst- und Fremdinszenierungen der modernen Malerfürsten und der sich um sie rankende Künstlerkult. Erfolgreich nutzten sie die Macht ihrer Netzwerke und ihre Popularität für den sozialen Aufstieg. Durch neue Reproduktionsmedien, Ausstellungsinszenierungen, Atelierbesuche und Interviews in Tageszeitungen wurden die Künstler und ihre Werke weltweit mit großem Gewinn vermarktet und das gesellschaftliche Konzept „Malerfürst“ erfolgreich etabliert.
Veranstaltungsdaten:
Bonn | Bundeskunsthalle
28.09.2018 - 27.01.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Mantegna + Bellini
Mantegna and Bellini
Explore the relationship between two of the greatest artists of the Italian Renaissance, Giovanni Bellini and Andrea Mantegna Comprising major loans of paintings, drawings, and particularly sculpture, ‘Mantegna and Bellini’ compares the work of two pre-eminent artists who also happened to be related by marriage. Central to the exhibition are two historic juxtapositions of Mantegna’s and Bellini’s depictions of ‘The Agony in the Garden’, and two versions of ‘The Presentation to the Temple’ – Mantegna’s from the Gemäldegalerie, Berlin and Bellini’s from the Fondazione Querini Stampalia, Venice. In 1460, Mantegna moved to Mantua where he occupied the post of court painter to the ruling Gonzaga family until his death in 1506. Bellini, who died 10 years later, spent his entire career in Republican Venice. Despite the distance between them, their work provides evidence of their continuing creative artistic exchange for the rest of their long lives. Exhibition organised by the National Gallery and the Staatliche Museen zu Berlin
Veranstaltungsdaten:
London | The National Gallery
01.10.2018 - 27.01.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Medeas Liebe
Medeas Liebe
und die Jagd nach dem Goldenen Vlies
Aus Anlass des Ehrengastlandes Georgien auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert die Liebieghaus Skulpturensammlung die Ausstellung „Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies“. Anhand bedeutender Leihgaben aus dem Georgischen Nationalmuseum erzählt die Schau einen großartigen Mythos aus der alten Welt: Es ist die Geschichte des griechischen Prinzen Jason, der mit einer Gruppe Helden ein übermenschliches Abenteuer zu bestehen hat. Eine gefährliche Schiffsexpedition (Fahrt der Argonauten) führt sie in das Land Kolchis. Hier sollen die Helden das Goldene Vlies erobern und in die Heimat zurückbringen. Diese schier unerfüllbare Aufgabe – ein Drache bewacht das Vlies – wird erst durch eine große Liebe lösbar: Medea, Tochter des Königs von Kolchis und talentierte Zauberin, verliebt sich in Jason und ermöglicht den Raub des Goldenen Vlieses. Die Liebieghaus-Besucher werden zusammen mit den Argonauten auf eine spannende Reise geschickt und erleben den gesamten Mythos anhand antiker Bilder, die sich auf griechischen und etruskischen Vasen, in römischer Wandmalerei und in der griechischen und römischen Skulptur erhalten haben. Am Ende stehen sie selbst vor einem großartigen Goldschatz: Bronzezeitliche Waffen, Gefäße und Schmuckobjekte von außergewöhnlicher Schönheit zeugen vom frühen Goldreichtum Georgiens, der sich in der Sage niederschlägt.
Veranstaltungsdaten:
Frankfurt am Main | Liebieghaus Skulpturensammlung
05.10.2018 - 10.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Sigrid Neubert
Sigrid Neubert
Fotografien. Architektur und Natur
Mit der Sonderausstellung "Sigrid Neubert - Fotografien. Architektur und Natur" widmet die Alf Lechner Stiftung der wichtigsten deutschen Architektur-Fotografin des 20. Jahrhunderts und Chronistin der Bayerischen Nachkriegsmoderne eine umfassende Retrospektivausstellung. Nach dem großen Erfolg in Berlin wird das Werk von Sigrid Neubert jetzt auch in Bayern zu sehen sein, und ihre beachtliche Leistung als Architektur- und Naturfotografin gewürdigt. Ausstellungsorte: Lechner Museum Esplanade 9 | 85049 Ingolstadt Donnerstag – Sonntag von 10 – 17 Uhr Papierhaus im Skulpturenpark der Alf Lechner Stiftung Allee 3 | 91795 Obereichstätt Sonntag von 14 – 17 Uhr
Veranstaltungsdaten:
Ingolstadt | Lechner Museum
07.10.2018 - 10.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Ein Tag am Meer
Ein Tag am Meer
Slevogt, Liebermann und Cassirer
2018 jährt sich Max Slevogts (1868–1932) Geburtstag zum 150. Mal. Für uns ein wichtiger Anlass, Slevogt, der seine Wahlheimat in der Pfalz fand, angemessen mit einer Sonderausstellung zu würdigen. Das zentrale Thema der Ausstellung ist der künstlerische Austausch von Max Slevogt mit seinen Malerkollegen, den sog. „Deutschen Impressionisten“, sowie sein enges Verhältnis zu seinen Berliner Verlegern und Kunsthändlern, den Vettern Cassirer. Ein vor kurzem aus Privatbesitz aufgetauchtes und bisher der Forschung unbekanntes Gemälde − „Skizze mit Flagge“ (1908) von Max Slevogt – steht im Mittelpunkt der Schau. Es zeigt den Strand von Noordwijk in Holland, den der Künstler nur einen Sommer lang besucht. Max Slevogt verbringt dort auf Einladung von Paul Cassirer und seiner Frau Tilla Durieux den Juni/Juli 1908. Diese besitzen dort ein Strandhaus mitten in den Dünen. Auch Lovis Corinth ist zeitgleich in den Niederlanden und portraitiert Max Slevogt. Max Liebermann reist seit 1906 regelmäßig zu Malaufenthalten dorthin und schließt sich 1908 seinen beiden Kollegen aus der Berliner Secession an. In Gegenüberstellungen mit Gemälden und Grafiken von Max Liebermann und Lovis Corinth wird Max Slevogts Auseinandersetzung mit diesem in seinem Werk absolut seltenen Sujet einer Strandlandschaft veranschaulicht. Die Ausstellung zeigt mit zahlreichen Leihgaben aus bedeutenden Museen somit einen bisher kaum beachteten Aspekt im Werk Slevogts, der in erster Linie durch seine pfälzischen Landschaften bekannt geworden ist. Seltene Blätter aus dem grafischen Nachlass des Künstlers, beispielsweise von seinem kurzen Aufenthalt in Norderney (1923), oder u.a. unveröffentlichte Briefwechsel mit den Cassirers, die Einblicke in das Netzwerk Slevogts geben, werden im Rahmen dieser Ausstellung erstmals publiziert und ausgestellt werden.
Veranstaltungsdaten:
Mainz | Landesmuseum Mainz
09.10.2018 - 10.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Käthe Kollwitz
Käthe Kollwitz
Dauerausstellung
Der Bestand des Museums umfasst inzwischen - nach 30 Jahren engagierter Sammeltätigkeit - neben dem kompletten plastischen Werk mehr als 300 Zeichnungen und über 550 druckgraphische Blätter sowie alle Plakate. Unter den Zeichnungen, die einen Schwerpunkt bilden, besitzt das Kölner Museum einige der ausdrucksvollsten Blätter - viele aus dem Spätwerk der Künstlerin, als sie sich vornehmlich mit dem Thema Tod befasste. Aus dem Frühwerk sind drei der weniger als 10 erhaltenen Pastelle und die Kohlezeichnungen, die sie für die satirische Zeitschrift "Simplicissimus" anfertigte, in der Sammlung vertreten. Skizzenhafte Vorzeichnungen, die das Entstehen wichtiger druckgraphischer Blätter beleuchten, gehören ebenfalls zum Bestand. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entstehungsgeschichte des Zyklus "Bauernkrieg" (1901-1908) und der Folge "Krieg" (1921/22).
Veranstaltungsdaten:
Cologne | Käthe Kollwitz Museum
10.10.2018 - 10.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Anni Albers
Anni Albers
Tate Modern explores the work of one of the best-known textile artists of the 20th century As a student at the radical Bauhaus art school, Anni Albers, like other women, was discouraged from becoming a painter. Instead she enrolled in the weaving workshop and made textiles her means of expression. Albers (1899–1994) rose to become an influential figure, exploring the technical limits of hand-weaving to pioneer innovative uses of woven fabric as art, architecture and design. Tate Modern’s full-scale retrospective explores this influential but rarely seen trailblazer for a new interdisciplinary art form. It brings together the most important examples of her work, from beautiful small-scale creations to wall hangings, as well as exploring the textiles she designed for mass-production and her use of new technologies and synthetic fibres. Organised by Tate Modern and Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Veranstaltungsdaten:
London | Tate Modern
11.10.2018 - 27.01.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Auf Freiheit zugeschnitten
Auf Freiheit zugeschnitten
Das Künstlerkleid um 1900 in Mode, Kunst und Gesellschaft
Die Einheit von Kunst und Leben, nach der die Reformbewegungen um 1900 strebten, war Anlass für Künstler, auch das Kleid der Frau in ihre neuartigen Gestaltungsexperimente einzubeziehen. Die ästhetische Gestaltung wurde zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Reform, die auf die Umbrüche in Politik und Gesellschaft reagierte und einen neuen Kunstbegriff prägte. Ausgehend von der ersten Künstlerkleid-Ausstellung in Deutschland, die 1900 in Krefeld stattfand, untersuchen die Kunstmuseen Krefeld erstmals die komplexen Wechselbeziehungen zwischen freier Kunst, Kunsthandwerk, Mode, Fotografie, Tanz und Werbung im Kontext der Reformbewegung und stellen das Künstlerkleid als Teil der Idee des Gesamtkunstwerks vor. Das Bild der Frau in seinen unterschiedlichen Facetten – von der Frau als dekorativem Objekt bis zur Frau als Künstlerin und emanzipierter Unternehmerin – rückt ebenso in den Blick wie die europäischen Netzwerke: Zwischen den deutschen Zentren der Reformbewegung und der Wiener Werkstätte, der englischen Arts and Crafts Bewegung, vor allem der Glasgow School, und der Entstehung der Haute Couture in Paris insbesondere mit Paul Poiret lassen sich enge Verflechtungen aufzeigen. Vorstellungen von Individualität und Persönlichkeit beziehungsweise gesellschaftlicher Rolle, die um 1900 neu entstehen, prägen bis heute unser Verständnis von Mode. Diese Zusammenhänge sollen in einem breit angelegten Rahmenprogramm für den Besucher erlebbar gemacht werden. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog in deutscher und englischer Sprache.
Veranstaltungsdaten:
Krefeld | Kaiser Wilhelm Museum
12.10.2018 - 24.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Auf elegante japanische Art
Auf eleganteste japanische Art
Ein Lackkabinett von Gérard Dagly
Ein bislang unbekanntes Lackkabinett aus der 1687 gegründeten Berliner Hofwerkstatt wird in Konstruktion, Lackdekor und Beschlagwerk vorgestellt und in das Werk Gérard Daglys eingeordnet. Im Kontext der berühmten Münzschränke entstanden zählt es zu den frühesten Arbeiten dieses genialen Lackkünstlers des Barock.
Veranstaltungsdaten:
Münster | Museum für Lackkunst
14.10.2018 - 14.10.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Florenz und seine Maler
Florenz und seine Maler
Von Giotto bis Leonardo da Vinci
Mit rund 100 Meister­werken des 15. Jahrhunderts widmet sich die Ausstellung den bahnbrechenden Neuerungen der Kunst am Geburtsort der Renaissance und präsentiert das Schaffen der herausragenden Maler und ihrer Werkstätten. Hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen eröffnen facettenreiche Einblicke in die Ideen­welt und Arbeitsweise der Künstler. Innovativ setzten sich die Maler im Florenz der Medici mit Themen, Formen und Techniken auseinander. Mit neuem Selbst­bewusstsein erforschten sie die Wirklichkeit und suchten nach den Gesetzen von Harmonie und Schönheit, sie zeichneten nach der Natur und studierten die Werke der Antike. So gewannen sie nicht nur für profane Bilderzählungen und Porträts, sondern auch für die Bilder der privaten und kirchlichen Andacht eine nie dagewesene Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.
Veranstaltungsdaten:
München | Alte Pinakothek
18.10.2018 - 03.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Egon Schiele
Egon Schiele
Wege einer Sammlung
Egon Schieles Tod jährt sich 2018 zum 100. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Belvedere seine Schiele Gemäldesammlung mit Highlights wie Eduard Kosmack, Hauswand, Tod und Mädchen, Die Umarmung und Vier Bäume. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Präsentation herausragender Werke Egon Schieles und thematisiert den ehemaligen Gesamtbestand von Arbeiten des Künstlers, die sich im Belvedere befanden. Die Ausstellung fokussiert auf die Geschichte der Sammlung. Kuratorin Kerstin Jesse beantwortet Fragen nach Erwerb, Motiv und porträtierten Personen. Auch Vorstudien und Skizzen sind zu sehen. Seit 2016 wird intensiv in der hauseigenen Restaurierungswerkstatt zu Werken Egon Schieles geforscht. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der maltechnischen Untersuchungen werden in der Ausstellung ebenfalls thematisiert. Die Schau bietet die Möglichkeit, die Arbeitsweise des Künstlers näher kennen zu lernen und die Wege seiner Werke ins Museum in spannender Weise nachzuverfolgen.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Unteres Belvedere - Orangerie
19.10.2018 - 17.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  König der Tiere
Der König der Tiere
Wilhelm Kuhnert und das Bild von Afrika
Wie kein ande­rer Maler zu seiner Zeit hat Wilhelm Kuhnert die Vorstel­lung von Afrika geprägt. Als einer der ersten euro­päi­schen Künst­ler bereiste der Maler zwischen 1891 und 1912 die noch weit­ge­hend uner­forsch­ten deut­schen Kolo­nien in Ostafrika. Unter teils widri­gen Umstän­den erstellte er Skiz­zen der dorti­gen Tier- und Pflan­zen­welt. Sie dien­ten ihm als Vorla­gen für seine monu­men­ta­len Gemälde, die er später in seinem Berli­ner Atelier anfer­tigte und mit großem Erfolg inter­na­tio­nal ausstellte. Obwohl Wilhelm Kuhnert zu den meist­ge­sam­mel­ten akade­mi­schen Malern gehört, ist er einer großen Öffent­lich­keit weit­ge­hend unbe­kannt. Die SCHIRN präsen­tiert nun die erste umfas­sende Retro­spek­tive zu seinem Leben und Werk. Die Ausstel­lung vereint neben Studien und Gemäl­den aus euro­päi­schen und ameri­ka­ni­schen Museen, Privat­samm­lun­gen und dem Nach­lass Kuhnerts auch zahl­rei­che Druck- und Werbe­gra­fi­ken sowie Publi­ka­tio­nen des Künst­lers. Dabei wird Kuhnerts Schaf­fen nicht nur als Spie­gel der Kunst- und Natur­wis­sen­schafts­ge­schichte verstan­den, sondern auch vor dem Hinter­grund der aktu­el­len Debatte über den Umgang mit der kolo­nia­len Vergan­gen­heit Deutsch­lands beleuch­tet.
Veranstaltungsdaten:
Frankfurt am Main | Schirn Kunsthalle Frankfurt
25.10.2018 - 27.01.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Aenne Biermann
… der Sachlichkeit verpflichtet
Aenne Biermann - Fotografien 1926 bis 1933
Aenne Biermann - Autodidaktin der Fotografie Zum Auftakt des 100. Bauhaus-Jubiläums 2019 präsentiert das Museum für Angewandte Kunst Gera eine Einzelausstellung der international bekannten Fotografin Aenne Biermann (geborene Anna Sternefeld aus Goch am Niederrhein; 1898-1933), die in den 1920er-Jahren zu einer der innovativsten Lichtbildnerinnen Deutschlands avancierte und beispielsweise neben dem Architekten Thilo Schoder oder dem Maler Kurt Günther jenem Künstlerkreis angehörte, deren Wirken weit über die Stadt Gera hinausreicht. Zu ihrem 120. Geburtstag würdigt das Museum für Angewandte Kunst Gera diese herausragende Fotografin mit einer umfassenden Ausstellung. Aenne Biermann entwickelte innerhalb weniger Jahre eine eigene Formensprache mit Nahansichten, extremen Ausschnitten und Beleuchtungskontrasten. Ihre fotografisches Œuvre gliedert sich in die Tendenzen der Fotografie vom Ende der 1920er Jahre bis 1933 ein. Parallelen zu den Bauhaus-Fotografen lassen sich ebenso finden wie zu Fotografen der 'Neuen Sachlichkeit', wie beispielsweise zu László Moholy-Nagy, Hans Finsler oder Joost Schmidt, aber auch zu Albert Renger-Patzsch, Germaine Krull, Hugo Erfurth und vielen anderen.
Veranstaltungsdaten:
Gera | Museum für Angewandte Kunst
31.10.2018 - 17.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Eye to I
Eye to I
Self-Portraits from 1900 to Today
Drawing primarily from the National Portrait Gallery’s vast collection of self-portraits, this exhibition will explore how American artists have chosen to portray themselves since the beginning of the last century. As people are confronted each day with “selfies” via social media and as they continue to examine the fluidity of contemporary identity, this is an opportune time to reassess the significance of self-portraiture in relation to the country’s history and culture. The exhibition will feature more than 75 works by artists such as Josef Albers, Patricia Cronin, Imogen Cunningham, Elaine de Kooning, Edward Hopper, Joan Jonas, Jacob Lawrence, Alice Neel, Louise Nevelson, Diego Rivera, Lucas Samaras, Fritz Scholder, Roger Shimomura, Shahzia Sikander and Martin Wong. “Eye to I: Self-Portraits from 1900 to Today” is curated by Brandon Brame Fortune, chief curator, National Portrait Gallery. This exhibition concludes the Portrait Gallery’s 50th anniversary celebrations, and an expanded, illustrated companion book will be published in spring 2019.
Veranstaltungsdaten:
Washington | National Portrait Gallery
02.11.2018 - 18.08.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Gegen die Unsichtbarkeit
Gegen die Unsichtbarkeit
Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938
Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 rückte Dresden im Hinblick auf innovative Gestaltung und gesellschaftliche Erneuerung für einige Jahrzehnte ins Zentrum der internationalen Kunstgewerbe- und Lebensreformbewegung. Bislang nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten Hellerau für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen im frühen 20. Jahrhundert: Nach absolvierter künstlerischer Ausbildung konnten sie hier in einem bislang von Männern dominierten Bereich wie dem Möbelentwurf tätig sein und eine professionelle Karriere als Gestalterin verwirklichen. Insbesondere bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges leisteten die Gestalterinnen einen bedeutenden Beitrag zur Herausbildung einer neuen Ästhetik. Ihre Werke waren auf zeitgenössischen Ausstellungen präsent, wurden in relevanten Medien besprochen und fanden unmittelbar Eingang in museale Sammlungen.
Veranstaltungsdaten:
Dresden | Kunstgewerbemuseum, Japanisches Palais
03.11.2018 - 03.03.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  World Receivers
Weltempfänger
Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz
Die Ausstellung Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz gibt Einblick in eine außergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit großer Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgten sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äußerst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren. Kuratiert von Karin Althaus und Sebastian Schneider In Zusammenarbeit mit Victorian Spiritualists' Union, Melbourne The Hilma af Klint Foundation, Stockholm Emma Kunz Zentrum, Würenlos
Veranstaltungsdaten:
München | Städtische Galerie im Lenbachhaus
06.11.2018 - 10.03.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Die Brücke 1905-1914
Die Brücke
Die farbenfrohen Werke des Deutschen Expressionismus sind ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung Frieder Burda. Daher soll nach der Ausstellung zum ‚Blauen Reiter’ im Jahr 2009 nun auch der zweiten einflussreichen Künstlervereinigung des Expressionismus in Baden-Baden eine Schau gewidmet werden, Mit rund 120 Werken, darunter 50 hochkarätige Gemälde, vermittelt die Ausstellung einen Einblick in das Werk von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde. Mit der 1905 in Dresden gegründeten ‚Brücke’ begann in Deutschland der Aufbruch zur Moderne. Die Stilrichtung, die sich gegen die traditionelle Malerei und alles Akademische auflehnte, wurde schon bald Expressionismus genannt. Neben neuartigen künstlerischen Lösungen verkörperte der Expressionismus auch ein neues Lebensgefühl. In Form und Farbe dominierte der reine Ausdruck. Die sichtbare Natur ist in den Bildern der ‚Brücke’ zwar zu finden, doch wird sie zum Träger einer inneren Empfindung. Kräfte der Seele und des Geistes kommen zum Vorschein. Was entsteht ist nicht ein Abbild der Dinge, sondern Zeichen einer inneren Vorstellung. Die sichtbare Wirklichkeit wird umgeformt und auf das Wesentliche reduziert. Auch die Farbe durchläuft einen Abstrahierungsprozess. Sie wird wild und großflächig eingesetzt, löst sich von der naturgegebenen Färbung des Gegenstands und wird selbständig. Der ‚Brücke’-Expressionismus beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Malerei, Zeichnung, Aquarell und Druckgraphik wurden ebenso entscheidend bei der Entwicklung des neuen Stils. Die Leihgaben für die Ausstellung kommen aus dem Brücke-Museum Berlin und aus zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen des In- und Auslands. Konzentriert ist die Ausstellung auf die Jahre von der Gründung 1905 bis 1914, dem Jahr nach der Auflösung der Gruppe und der Beendigung der Phase des Klassischen Expressionismus durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Kuratiert wird die Ausstellung von der langjährigen Direktorin des Brücke-Museums Berlin, Prof. Dr. Magdalena M. Moeller, deren Spezialgebiet die Kunst der Klassischen Moderne ist sowie insbesondere die Kunst des Deutschen Expressionismus.
Veranstaltungsdaten:
Baden-Baden | Museum Frieder Burda
17.11.2018 - 24.03.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Michael Triegel
Michael Triegel
Malerei, Zeichnungen, Druckgrafik
Der Leipziger Maler Michael Triegel wurde 1968 in Erfurt geboren. Heute gehört er zu den erfolgreichen Künstlern der sogenannten Neuen Leipziger Schule, der stilistisch jedoch eigene Wege geht. Seine Malweise und Komposition entwickelte er in Anlehnung an die heute klassischen Vorbilder der italienischen Renaissance, ikonografisch sind seine Bilder jedoch hochmodern: ambivalent und voller Fragen. Im Jahr 2014 erwarb der Förderverein Freunde des Angermuseums e.V. eines der Hauptwerke Triegels, „Die Verwandlung der Götter“, für die Gemäldesammlung des Museums. Die aktuelle Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Galerie Schwind. Eröffnet wird die Schau am Samstag, dem 17. November 2018, um 16 Uhr.
Veranstaltungsdaten:
Erfurt | Angermuseum
18.11.2018 - 17.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Lacquer Friends of the World
Lacquer Friends of the World
Nach fast dreißig Jahren als Direktorin im Museum für Lackkunst verlässt Monika Kopplin die Institution, an deren internationalem Renommee sie maßgeblich mitgewirkt hat, und tritt in den Ruhestand ein.
Veranstaltungsdaten:
Münster | Museum of Lacquer Art
25.11.2018 - 24.02.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Alex Katz
Alex Katz
Alex Katz (geb. 1927 in Brooklyn, New York) wird oft als einer der Vorläufer der Pop Art gefeiert, obwohl seine Ästhetik vielleicht enger mit solchen Dichtern wie Frank O'Hara und John Ashbery verbunden ist als mit anderen Malern seiner Generation. Sein einzigartiges Oeuvre, das sich mittlerweile über 70 Jahre erstreckt, widmet sich ganz der Darstellung des Hier und Jetzt und der Unmittelbarkeit der menschlichen Wahrnehmung – ein Bekenntnis zu dem, was der Künstler oft als „Malerei in der Gegenwartsform“ bezeichnet hat. Wechselweise arbeitet er im Freien, von fotografischen Vorlagen und eigenen Skizzen sowie Vorzeichnungen und hat sich dabei auf Themen aus seinem unmittelbaren Umfeld konzentriert: Porträts von Familie (insbesondere seiner Frau Ada) und Freunden, künstlerischen Mitstreitern, aber auch Szenen des geselligen Miteinanders, Landschaften und Architekturszenen, sowie Blumen. Überall entfaltet sich dabei Katz’ Sensibilität für malerische Oberflächen in produktiver Spannung mit den Formensprachen des Film, der Mode und der Werbung.
Veranstaltungsdaten:
München | Museum Brandhorst
06.12.2018 - 22.04.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Heinrich Reinhold
Heinrich Reinhold
Der Landschaft auf der Spur
Die Hamburger Kunsthalle würdigt ab Dezember 2018 zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Œuvre von Heinrich Reinhold (1788–1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem Künstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts gehört und mit seinem Werk die veränderte Landschaftswahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungewöhnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik. Anhand von rund 120 Werken zeichnet die Ausstellung Reinholds sämtliche Schaffensperioden nach. Zu sehen ist die ganze Spannbreite seines zeichnerischen und malerischen Œuvres, von präzisen Naturstudien, über Stadt- und Hafenansichten bis zu wirklichkeitsnahen Landschaftsdarstellungen. In der Hamburger Kunsthalle befindet sich mit 12 Gemälden und einem umfangreichen Konvolut an Zeichnungen der größte Bestand an Werken Reinholds überhaupt. Hinzu kommen weitere, teils unbekannte Werke aus der Klassik Stiftung Weimar, die im Jahre 2010 einen maßgeblichen Teil des Künstlernachlasses erwarb, sowie u. a. aus dem Belvedere Wien, dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Thorvaldsens Museum in Kopenhagen. Das ambitionierte Ausstellungsprojekt verspricht eine Neubewertung von Reinholds Werk.
Veranstaltungsdaten:
Hamburg | Hamburger Kunsthalle
07.12.2018 - 10.03.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Aussicht - Einsicht
Aussicht - Einsicht
Das Fenster in der Kunst
Seitdem sich der Mensch in Bauwerken von der Natur abgeschirmt hat, nimmt das Fenster eine bedeutende Rolle in der visuellen Wahrnehmung der Welt ein. Die zeitgenössische Kunst tastet sich von innen und von außen an diese Öffnung heran, erkundet Grenzen und Durchlässigkeit. Die wechselseitigen Durchblicke, die von Fensterscheiben durch Spiegelungen und Reflexionen unterbrochen und gestört werden können, werden genauso in den Fokus genommen wie das Licht selbst, das fähig ist, die gläserne Barriere zu durchdringen. Auch die Wirklichkeit der Natur, die auf „der anderen Seite“ liegt, wird hinterfragt. Das Fenster wird zum künstlerischen Experimentierfeld, in dem die Beziehungen von Innen und Außen, von Realität und Täuschung ausgelotet werden. Das Museum Sinclair-Haus zeigt anlässlich seiner Wiedereröffnung zeitgenössische Filme, Fotografien, Installationen, Gemälde, Zeichnungen und Scherenschnitte rund um das Thema „Fenster“.
Veranstaltungsdaten:
Bad Homburg | Museum Sinclair-Haus
09.12.2018 - 03.03.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  Utrecht, Caravaggio und Europa
Utrecht, Caravaggio en Europa
Rome was het centrum van de wereld in het begin van de Gouden Eeuw. Jonge schilders uit heel Europa trokken naar de Eeuwige Stad, waar – zo deed het gerucht de ronde – Caravaggio voor een revolutie had gezorgd. Een nieuw realisme in de schilderkunst, ongekend drama, het grote gebaar en een mysterie van licht. Dat moest je met eigen ogen zien. Utrechtse schilders Dirck van Baburen, Hendrick ter Brugghen en Gerard van Honthorst waren erbij. Tussen 1600-1630, de kernperiode van het Europees Caravaggisme, werden in Rome 2700 kunstenaars geregistreerd, waarvan 572 buitenlanders. Ze bezochten dezelfde kerken en collecties. Ze spraken elkaar. En ze schilderden! Dezelfde thema’s, dezelfde inspiratiebronnen, maar in uitwerking totaal verschillend. Utrecht, Caravaggio en Europa belicht juist deze verschillen tussen de Europese navolgers van Caravaggio. Door de werken thematisch te presenteren is direct duidelijk dat iedere kunstenaar werkte vanuit zijn eigen culturele achtergrond. Utrecht, Caravaggio en Europa brengt het Rome van 1600-1630 naar Utrecht. Met zeventig meesterwerken laat de tentoonstelling voor het eerst de Utrechtse Caravaggisten naast hun Europese collega’s zien: Italianen Caravaggio, Bartolomeo Manfredi, Cecco da Caravaggio, Giovanni Antonio Galli (Lo Spadarino), Giovanni Serodine, Orazio Borgianni en Orazio Gentileschi, Spanjaard Jusepe de Ribera, Fransen Nicolas Régnier, Nicolas Tournier, Simon Vouet en Valentin de Boulogne en Vlamingen Gerard Seghers en Theodoor Rombouts. De tentoonstelling bevat ruim zestig bruiklenen, afkomstig uit museale en privécollecties in Europa en de VS, waaronder de Vaticaanse musea, het Louvre in Parijs, Galleria degli Uffizi in Florence, The National Gallery of Art in Londen en The National Gallery of Art in Washington, maar ook uit kerken in Rome. Dat de schilderijen van de Utrechters zo herkenbaar Hollands zijn, heeft te maken met het nog verder doorgevoerde realisme van Caravaggio. Baburen en Ter Brugghen schilderden ook lelijkheid: knollen van neuzen, rotte tanden, vieze nagels. Aan Ter Brugghen komt zelfs de twijfelachtige eer toe de meest lelijke, maar ook de meest realistische baby te hebben geschilderd in de zeventiende-eeuwse schilderkunst. Gerard van Honthorst deed het zeer goed in Rome. Honthorsts inventie om zijn scenes via een verborgen, indirecte lichtbron te verlichten werden zelfs zo beroemd dat hij de bijnaam ‘Gherardo delle Notti’ kreeg, Gerard van de Nachten. Hij kreeg – net als Dirck van Baburen – belangrijke opdrachten voor altaarstukken en van beide kunstenaars werden schilderijen aangekocht door belangrijke verzamelaars, zoals Kardinaal Giustiniani, een beschermheer van Caravaggio. Hun werk hing in de zalen van diens palazzo, naast dat van de Italianen, Vlamingen, Fransen en Spanjaarden. De tentoonstelling volgt de drie Utrechters op hun Rome-avontuur, maakt inzichtelijk wat het met hen deed, en toont hun mooiste werk. De tentoonstelling werpt een nieuw licht op het Internationaal Caravaggisme. Geldt Caravaggio wel als de belangrijkste inspiratiebron voor de Utrechters Baburen, Honthorst en Ter Brugghen?
Veranstaltungsdaten:
Utrecht | Centraal museum
15.12.2018 - 24.03.2019
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für  True to the Eyes
True to the Eyes
The Howard and Carole Tanenbaum Photography Collection
This exhibition presents more than 200 photographs from the extraordinary and eclectic collection of the long-time Toronto couple. The Tanenbaums were among the first Canadian collectors to engage with the medium during its late 20th century rise to prominence; over time, they assembled one of the country’s great holdings of photography. True to the Eyes highlights a range of humanistic photographs in many genres, from anonymous vernacular imagery to masterworks by such notable photographers as Southworth & Hawes, William Notman, Ernest J. Bellocq, Brassaï, Lisette Model, Diane Arbus, Mary Ellen Mark, Jim Goldberg, and Edward Burtynsky. Through four decades of building their collection, the Tanenbaums have acquired images revealing aspects of family, wealth and poverty, civil rights, nature and the land, and Canadian life. The exhibition is accompanied by a richly-illustrated book published in partnership with Hirmer Verlag.
Veranstaltungsdaten:
Toronto | Main Gallery and University Gallery, Ryerson Image Centre
23.01.2019 - 07.04.2019
Publikation zur Veranstaltung:
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