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Cover für Imi Knoebel
Imi Knoebel
Mit einer retrospektiven Ausstellung ehrt die Sammlung Goetz den Künstler Imi Knoebel, der in seinem Werk eine eigene minimalistisch-konzeptuelle Formensprache entwickelte. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite seines künstlerischen Schaffens angefangen von den Schwarzweißfotografien aus den 1960er Jahren, über Hartfaserbilder, Objekte aus Betonguss bis hin zu seinen jüngsten Malereien in Acryl auf Aluminium. Die Präsentation umfasst dabei nicht nur seine geometrisch-minimalistisch anmutenden Werke, sondern auch bisher wenig gezeigte expressive Malereien aus den 1980er Jahren.
Veranstaltungsdaten:
München | Sammlung Goetz
15.09.2022 - 29.04.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Meret Oppenheim
Meret Oppenheim
Mon Exposition
Meret Oppenheim (1913–1985), Schöpferin der berühmten Pelztasse, schuf durch ihre einzigartige Affinität für unterschiedliche zeitgenössische Strömungen eines der eindrücklichsten Œuvres des 20. Jahrhunderts. Der Band präsentiert alle Phasen ihres experimentellen Gesamtwerkes, bestehend aus Objekten, Malerei, Skulptur und Zeichnungen von 1929 bis 1985.
Veranstaltungsdaten:
New York City | MoMa
02.10.2022 - 05.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Alexander Camaro
Alexander Camaro: Die Welt des Scheins
Der Maler Alexander Camaro (Breslau 1901–1992 Berlin) gilt heute als einer der bedeutendsten Nachkriegskünstler Deutschlands. Der ausgebildete Hochseilartist, Ausdruckstänzer und Musiker, der bei Otto Mueller in Dresden studiert und die NS-Zeit als Ballettmeister und bei Fronttheatern überlebt hatte, schuf nach Kriegsende den Gemäldezyklus »Das hölzerne Theater«. Seine Verarbeitung der Bühnenerfahrungen in melancholisch-dunkeltonigen Leinwänden machte ihn schlagartig bekannt. In den 1950er Jahren wurde der Künstler, dessen Werk zwischen figürlicher und abstrakt-informeller Gestaltung changiert, zum Professor an der Berliner Hochschule für Bildende Künste ernannt und mit Kunstpreisen und öffentlichen Aufträgen geehrt.
Veranstaltungsdaten:
Bielefeld | Kunstforum Hermann Stenner
02.10.2022 - 26.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für To Be Seen
TO BE SEEN
Queer Lives 1900–1950
Die Ausstellung widmet sich der bewegten Geschichte von LGBTIQ* in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Exponate zeigen, wie queeres Leben ab 1900 in allen öffentlichen Bereichen – in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Militär – immer sichtbarer wurde. Je selbstbewusster für gleiche Rechte gekämpft wurde, umso größer wurden jedoch auch die Widerstände. Die nationalsozialistischen Machthaber zerstörten die queere Subkultur und die von ihr besetzten Räume schließlich weitgehend.
Veranstaltungsdaten:
München | NS-Dokumentationszentrum München
07.10.2022 - 21.05.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Jin-me Yoon
Jin-me Yoon
About Time
Jin-me Yoon ist seit ihrem Debüt in der zeitgenössischen Kunstszene von Vancouver in den 1990er-Jahren eine der großen Konstanten der kanadischen Foto- und Videokunst. "About Time" konzentriert sich auf ihr facettenreiches monumentales Schaffen der letzten zehn Jahre, das im Wesentlichen Fotografien, Videos, Performances und Installationen ineinandergreifen lässt.
Veranstaltungsdaten:
Vancouver | Vancouver Art Gallery
15.10.2022 - 19.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Museum Angerlehner
Kunst. Leben. Leidenschaft
10 Jahre Museum Angerlehner. Die Sammlungsschau
Das privat geführte Museum Angerlehner gehört zu den wichtigen Orten für zeitgenössische Kunst in Österreich. Die Sammlungsschau zum zehnjährigen Bestehen des Museums ermöglicht einen vertiefenden wie überraschenden Einblick in die vielfältigen Bestände österreichischer wie auch internationaler Kunst. Rund 200 Werke von 127 Künstler:innen sind in der großen Ausstellungshalle sowie den Galerie- und Grafikräumen zu sehen.
Veranstaltungsdaten:
Thalheim bei Wels | Museum Angerlehner
16.10.2022 - 15.10.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Georg Baselitz. 100 Zeichnungen
Georg Baselitz
Drawings
One of the most celebrated contemporary German artists, Georg Baselitz (b. 1938) gained international recognition in the 1960s for revitalizing figurative painting. This exhibition celebrates the gift from Baselitz to the Morgan of fifty drawings covering the span of his entire career. On display will be examples from the iconic Heroes series and fractured drawings of the mid-1960s; landscape and figure drawings from the 1970s, when Baselitz began turning his images upside-down to emphasize their structure and materiality over their subject; colorful pastels and watercolors from the 1980s and 90s; and a group of Remix drawings from the last twenty years, in which Baselitz revisits themes from his early works. Organized in collaboration with the Albertina Museum in Vienna, which is the recipient of a similar gift from the artist, the exhibition will include about sixty-five drawings. Combining sheets from both donations, it will present a retrospective of Baselitz’s artistic development and highlight the central role drawing plays in his practice.
Veranstaltungsdaten:
New York | The Morgan Library & Museum
21.10.2022 - 05.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Johann Gottfried Schadow
Johann Gottfried Schadow
Berührende Formen
Dem als „Vater der Berliner Bildhauerschule“ bezeichneten Johann Gottfried Schadow (1764–1850) kommt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung der Bildhauerei in Deutschland und der damit untrennbar verbundenen Ideenwelt des europäischen Klassizismus zu. In kaum einer Überblicksdarstellung der Epoche fehlt die Abbildung der durch Anmut und Schönheit bestechenden Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen, in kaum einem Bericht über Berlin fehlt ein Blick auf Schadows Schöpfung aus dem Jahr 1793, die Quadriga auf dem Brandenburger Tor. Viele neue Erkenntnisse sind seit der letzten Retrospektive zu Johann Gottfried Schadow, seinem Werk aber auch Werkstattbetrieb und seinen Arbeitsmethoden bekannt geworden – Erkenntnisse, die nicht zuletzt das großangelegte Restaurierungsprojekt des Gipsoriginals der „Prinzessinnengruppe“ zutage gebracht haben: Zeit für eine neue Retrospektive!
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Alte Nationalgalerie
21.10.2022 - 19.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Etel Adnan
Etel Adnan
Das Lenbachhaus und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen richten gemeinsam die erste umfassende monografische Ausstellung zum Werk von Etel Adnan in Deutschland aus. Die in Beirut geborene Etel Adnan (1925–2021) ist eine bedeutende Vertreterin der Moderne. Ihr künstlerisches und literarisches Werk zeichnet sich durch einen großen und gelebten Austausch zwischen der arabischen und westlichen Welt aus. Das Werk der Dichterin, Journalistin, Malerin und Philosophin, die ihr Leben zwischen dem Libanon, Frankreich und Kalifornien verbracht hat, verbindet ganz unterschiedliche Kunstformen, Medien, Sprachen und Kulturen. Nach dem Unabhängigkeitskrieg Algeriens (1954–1962) lehnte Adnan es ab, weiterhin in der französischen Sprache zu arbeiten und solidarisierte sich mit Algerien: "Ich brauchte nicht mehr auf Französisch zu schreiben, ich wollte in Arabisch malen." Ihre politische Klarheit sowie die enge Verbindung zwischen dem Schreiben und dem Malen sind zu wesentlichen Merkmalen ihres Oeuvres geworden.
Veranstaltungsdaten:
München | Lenbachhaus
25.10.2022 - 26.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Max wird Beckmann
Max wird Beckmann
Es begann in Braunschweig
Im Zentrum der groß angelegten Sonderausstellung stehen die prägenden Jugendjahre Max Beckmanns. Internationale Leihgaben und Schlüsselwerke seines Schaffens ermöglichen einen Blick auf seinen Werdegang zum Jahrhundertkünstler. Der 1884 in Leipzig geborene Maler verbrachte seine Jugendjahre, vom elften bis zum sechzehnten Lebensjahr in Braunschweig. Hier entstanden seine frühesten künstlerisch anmutenden Werke, vom märchenhaften Aquarell "Der Diamantberg" bis zur souveränen Ölskizze "Landschaft mit See", gemalt als Vorbereitung auf sein Kunststudium in Weimar. Neben frühen noch weitgehend unbekannten Zeichnungen, Aquarellen und Skizzen präsentiert die Sonderausstellung mit der "Großen Sterbeszene" aus dem Jahr 1906 oder der "Sintflut" von 1908 auch großformatige Schlüsselwerke aus dem Schaffen eines Weltkünstlers.
Veranstaltungsdaten:
Braunschweig | Herzog Anton Ulrich Museum
28.10.2022 - 12.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Kinship
Kinship
“Kinship” presents more than forty artworks by eight contemporary artists whose work explores the notion of “kinship” and the closeness that bonds us. The exhibition spotlights artists Njideka Akunyili Crosby, Ruth Leonela Buentello, Jess T. Dugan, LaToya Ruby Frazier, Jessica Todd Harper, Thomas Holton, Sedrick Huckaby, and Anna Tsouhlarakis. Featuring contemporary portraits in various mediums, “Kinship” explores the ways intergenerational dynamics change in response to physical and symbolic thresholds and borders, including those between life and death; childhood and adulthood; normative gender roles; and geographic regions. The upcoming exhibition will visualize the complex, often paradoxical, and deeply moving ways in which interpersonal relationships endure and change. “Kinship” is the latest in the museum’s “Portraiture Now” series dedicated to contemporary artists and is curated by the Portrait Gallery’s curators Dorothy Moss and Leslie Ureña with Robyn Asleson, Taína Caragol, and Charlotte Ickes. The exhibition will have an accompanying catalogue. Two live performances by artist Anna Tsouhlarakis will take place as part of the exhibition in May and Nov. 2023 in the museum’s Kogod Courtyard. Admission is free.
Veranstaltungsdaten:
Washington | National Portrait Gallery, Smithsonian
28.10.2022 - 07.01.2024
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Magyar Modern
Magyar Modern
Ungarische Kunst in Berlin 1910-1933
Die Ausstellung würdigt erstmals umfassend den ungarischen Beitrag zur Klassischen Moderne in der deutschen Hauptstadt. In der Geschichte der Kunst und Kultur Ungarns spielt Berlin eine besondere Rolle: Bereits vor dem Ersten Weltkrieg nutzten ungarische Künstler*innen die wachsende Metropole als Ausstellungsbühne, auf der sie sich einem internationalen Publikum präsentieren konnten. Nachdem reaktionäre Kräfte 1919 der politischen Neugestaltung Ungarns ein Ende setzten, erwies sich das kosmopolitische Berlin der Weimarer Republik als Exil für progressive Künstler*innen. An der Spree fanden sie einen Ort kreativer Freiheit und zeigten in verschiedensten Kontexten der Avantgarde große Präsenz. Berlin prägte viele ungarische Künstler*innen ebenso wie diese den Kunstbetrieb mitbestimmten. Die wechselseitige kulturelle Inspiration wieder bekannt zu machen, ist das zentrale Anliegen der Ausstellung. Sie versammelt Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen und bereichert die Kunstwahrnehmung nachhaltig um künstlerische Leistungen aus Ostmitteleuropa.
Veranstaltungsdaten:
Berlin | Berlinische Galerie
04.11.2022 - 06.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Chagall
Chagall
Marc Chagall gilt als Poet unter den Künst­lern der Moderne. In einer großen Ausstel­lung beleuch­tet die SCHIRN eine bislang wenig bekannte Seite seines Schaf­fens: Chagalls Werke der 1930er- und 1940er-Jahre, in denen sich seine farben­frohe Palette verdun­kelt. Das Werk und Leben des jüdi­schen Malers wurde maßgeb­lich durch die Kunst­po­li­tik der Natio­nal­so­zia­lis­ten und den Holo­caust geprägt. Bereits in den frühen 1930er-Jahren thema­ti­sierte Chagall in seiner Kunst den immer aggres­si­ver werden­den Anti­se­mi­tis­mus und emigrierte 1941 schließ­lich in die USA. Sein künst­le­ri­sches Schaf­fen in diesen Jahren berührt zentrale Themen wie Iden­ti­tät, Heimat und Exil.
Veranstaltungsdaten:
Frankfurt | SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT
04.11.2022 - 19.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für »Identität nicht nachgewiesen« Neuerwerbungen der Sammlung des Bundes
Mit der Tür ins Haus fallen
Was beschäftigt Künstlerinnen und Künstler in Deutschland? Ankäufe der letzten fünf Jahre für die kontinuierlich wachsende Sammlung des Bundes dokumentieren zeitgenössisches Kunstschaffen in der Bundesrepublik – von raumgreifenden Installationen, über Malerei und Skulptur bis hin zu Zeichnungen, Fotografie und Videoarbeiten.
Veranstaltungsdaten:
Nürnberg | NEUES MUSEUM, Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
11.11.2022 - 12.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Street Life
Street Life
Die Straße in der Kunst von Kirchner bis Streuli
Die Bedeutung der Straße ist vielschichtig: Sie ist Ort der Repräsentation, Selbstinszenierung und Kommunikation, des Widerstands oder Protestes. In diesem reich bebilderten Buch begegnen wir der Bandbreite des hochaktuellen Themas und seiner Umsetzung in Malerei, Grafik, Fotografie, Film, Performance und Installation des 20. und 21. Jahrhunderts.
Veranstaltungsdaten:
Ludwigshafen | Wilhelm-Hack Museum
12.11.2022 - 05.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für »Identität nicht nachgewiesen« Neuerwerbungen der Sammlung des Bundes
Neuerwerbungen der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland
Seit 1970 dokumentiert die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland künstlerische Entwicklungen im Land. Mittlerweile umfasst sie rund 1.700 Werke und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verwaltet und betreut. Im Jahr 2021 wurden zusätzlich Werke aus Mitteln des Förderprogrammes NEUSTART KULTUR erworben. Diese und ausgewählte Werke, die zwischen 2017 und 2021 für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland angekauft worden sind, werden in der Ausstellung Identität nicht zugewiesen vom 7. Mai bis 3. Oktober 2022 in der Bundeskunsthalle Bonn präsentiert, die im Anschluss in veränderter Form zeitgleich im Museum Gunzenhauser in Chemnitz und im Neuen Museum Nürnberg gezeigt wird. Anhand verschiedener Themen, wie politische und gesellschaftliche Relevanz, postkolonialer Diskurs, Ökologie, Posthumanität, Urbanität oder auch werkimmanente Bildästhetik lässt sich ein repräsentativer Querschnitt der zeitgenössischen und jungen Kunst in Deutschland abbilden. Die Ausstellung veranschaulicht, wie aktuelle Entwicklungen, kollektive Sehgewohnheiten oder Hinterfragungen von Bildkonstruktionen künstlerisch und modellhaft umgesetzt werden. Die Auswahl der Werke macht dabei deutlich, dass die gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen eine breite Palette an Techniken und Medien umfassen – von raumgreifenden Installationen, Zeichnungen, Malereien und Skulpturen bis hin zu Fotografien, Videos und akustischen Arbeiten. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und dem Neuen Museum Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Veranstaltungsdaten:
Chemnitz | Kunstsammlungen Chemnitz, Museum Gunzenhauser
13.11.2022 - 12.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für George Grosz in Berlin
George Grosz in Berlin
Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre.
»Der Mensch ist nicht gut, sondern ein Vieh!«, urteilte George Grosz und veranschaulichte seine Meinung deutlich sichtbar in seinen Werken. Bis heute ist der Berliner Künstler berühmt für seine satirischen Illustrationen, die den moralischen Zerfall in Deutschland zwischen dem Ersten Weltkrieg und Hitlers Machtübernahme 1933 thematisieren. Grosz wollte mit seinen Arbeiten an das gesellschaftliche Gewissen appellieren und einen Blick hinter die Fassade werfen. Sein stilistisches Mittel: Grauen gepaart mit Humor. So machte er seine Kunst zur Waffe und lüftete mit spitzer Linie den klischeebesetzten glitzernden Vorhang der Goldenen Zwanziger. Ungeschönt zeigte er das Elend und die Schattenseiten seiner Zeit auf, legte menschliche Abgründe dar, kehrte das Innerste nach außen. Seine Darstellungen wurden in verschiedenen zeitgenössischen Kunstzeitschriften und politischen Magazinen gedruckt und sind so schnell einem breiten Publikum bekannt geworden. Bereits zu Grosz‘ Lebzeiten stießen sie sowohl auf Bewunderung als auch auf Kritik – mehrfach stand der Künstler u.a. wegen »Angriffs auf die öffentliche Moral« oder »Gotteslästerung« vor Gericht. Die anschließenden Prozesse hatten vor allem das Blatt ›Christus mit der Gasmaske‹ zum Inhalt, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Sie sind heute juristische Lehrstücke zum nach wie vor relevanten Thema Kunstfreiheit.
Veranstaltungsdaten:
Stuttgart | Staatsgalerie
18.11.2022 - 26.02.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Wiebke Siem
Wiebke Siem
Das maximale Minimum
Wiebke Siem (1954 Kiel, DE – Berlin, DE) wurde in den 1990er-Jahren mit raumgreifenden Installationen bekannt, in denen sie Alltagsdinge wie Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen oder Spielzeug verfremdete oder in überdimensionierte Objekte übersetzte. Aus Möbelstücken, häuslich konnotierten Gegenständen und Materialien sowie skurrilen, oft marionettenartigen Figuren entstehen psychologisch aufgeladene, ebenso beklemmende wie humorvolle Installationen, die Fragen nach gesellschaftlichen Rollenbildern aufwerfen. Siem bedient sich in ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder einer Formensprache und Präsentationsweise, die auf den Kontext ethnologischer Sammlungen verweisen. Damit kommentiert sie die problematischen Strategien, die in der Moderne bei der Aneignung außereuropäischer Kunst verfolgt wurden. Neben motivischen Anleihen aus der Kunst- und Kulturgeschichte spielt die kritische Auseinandersetzung mit den Mechanismen des männlich dominierten Kunstbetriebs eine wichtige Rolle in Wiebke Siems Schaffen.
Veranstaltungsdaten:
Salzburg | Museum der Moderne Salzburg
19.11.2022 - 12.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für A Splendid Land
A Splendid Land: Paintings from Royal Udaipur
Around 1700, artists in Udaipur (a court in northwest India) began creating immersive paintings that conveyed the mood (bhava) of the city’s palaces, lakes, and mountains. These large paintings and their emphasis on lived experience have never been the focus of an exhibition. With dazzling paintings on paper and cloth—many on public view for the first time—A Splendid Land reveals how artists conveyed emotions, depicted places, celebrated water resources, and fostered personal bonds over some two hundred years in the rapidly changing political and cultural landscapes of early modern South Asia. The exhibition is organized as a journey that begins at Udaipur’s center and continues outward: first to the city, then to the countryside, and finally to the cosmos. A soundscape by the renowned filmmaker Amit Dutta invites contemporary audiences to sense–and not just see—the moods of these extraordinary places and paintings. A Splendid Land: Paintings from Royal Udaipur will also be on view at the Cleveland Museum of Art in Summer 2023.
Veranstaltungsdaten:
Washington D.C. | Smithsonian National Museum of Asian Art
19.11.2022 - 14.05.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Magie Bergkristall
Magie Bergkristall
Bergkristall gilt den Menschen seit alters her als außergewöhnliches Material. Zahlreiche Legenden ranken sich um seine Herkunft und besonderen Kräfte, vielfach wird er als Manifestation des Göttlichen gedeutet. Es ist vor allem die Transparenz des Bergkristalls, der kühler und härter als Glas, aber weicher als ein Diamant ist, die ihm seine große Anziehungskraft verleiht. Die rund 120 Objekte umfassende große Ausstellung mit vielen internationalen Leihgaben zeigt kostbare und meist einzigartige Bergkristallgefäße, die als Reliquiare und als königliche Prunkgefäße Verwendung fanden, Tafelmalereien, Skulpturen und Handschriften, aber auch eine mittelalterliche Bergkristallschleiferei in hunderten von Einzelteilen.
Veranstaltungsdaten:
Köln | Museum Schnütgen
25.11.2022 - 19.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Olga Costa
Olga Costa
Dialoge mit der mexikanischen Moderne
In ihrer Wahlheimat Mexiko ist die gebürtige Leipzigerin Olga Costa (1913–1993) längst als eine der wichtigsten und populärsten Protagonistinnen der mexikanischen Moderne bekannt. Das Museum der bildenden Künste Leipzig widmet ihr nun eine große Ausstellung in ihrer Geburtsstadt. Es ist zugleich das erste Mal überhaupt, dass Costas Werk in Europa monografisch zugänglich wird. Ihr vielschichtiges Œuvre umfasst vor allem Malerei, aber auch Zeichnungen und druckgrafische Werke sowie Tapisserien und eine in Mosaik ausgeführte Wandgestaltung. Die Ausstellung bietet Gelegenheit, Costas Schaffen in dieser medialen Bandbreite sowie im Kontext mit anderen mexikanischen Künstlerinnen und Künstlern kennenzulernen.
Veranstaltungsdaten:
Leipzig | Museum der bildenden Künste
01.12.2022 - 26.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Ruth Baumgarte
Ruth Baumgarte
Africa: Visions of Light and Color
Eröffnung und Preisverleihung der Ruth Baumgarte Stiftung an Athi-Patra Ruga 7.12.2022 Mit der deutschen Malerin Ruth Baumgarte (1923 – 2013) präsentiert die ALBERTINA eine herausragende Künstlerinnenposition des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Schau in der Pfeilerhalle steht Baumgartes umfassender Werkkorpus, dem Reisen der Künstlerin in afrikanische Länder wie Ägypten, Südafrika, Kenia, Tansania, Uganda, Äthiopien, Sudan und Simbabwe zugrunde liegen. Die insgesamt rund 70 Ölgemälde, Aquarelle und Graphiken entfalten bei ihrer Betrachtung eine nahezu magische Qualität. Der simbabwische Dichter Chirikure Chirikure sagte über die Künstlerin: „Die Länder Afrikas und seine Völker waren für sie keine Modelle, die es auf der Leinwand festzuhalten galt, sondern ein integraler Bestandteil ihrer Lebensreise.“ Ab den 1950er-Jahren bis ins hohe Alter reiste die Künstlerin über vierzig Mal nach Afrika, wo sie die Menschen aufmerksam beobachtete, sich empathisch in sie einfühlte. Sie interessierte sich für die fremden Kulturen eines damals für europäische Kunstschaffende noch unerschlossenen Kontinents. Zentral für das Verständnis von Ruth Baumgartes Kunst ist das Verhältnis von Mensch und Natur, die Verschmelzung von Figur und Landschaft. Auf Basis schneller Skizzen, die sie vor Ort anfertigte, schuf sie später – wieder zuhause in ihrem Atelier in Deutschland – farbintensive Gemälde, virtuose Aquarelle, ausdrucksstarke Gouachen und Zeichnungen.
Veranstaltungsdaten:
Wien | Albertina
08.12.2022 - 05.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Inge Dick
Inge Dick
Sie gehört zu den renommierten Vertreter/innen der österreichischen Gegenwartskunst. Seit 50 Jahren beschäftigt sich die Künstlerin Inge Dick (*1941) mit dem Farbspektrum des natürlichen Lichts. In konzeptuellen Serien sowohl in der Malerei, der Polaroidfotografie als auch im Digitalfilm verbildlicht sie die unendliche Farbigkeit des Phänomens Licht im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten.
Veranstaltungsdaten:
Soest | RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
18.12.2022 - 12.03.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Analívia Cordeiro
Analívia Cordeiro
From Body to Code
Analivia Cordeiro untersucht seit den frühen 1970er-Jahren die Beziehung zwischen Körper, Bewegung, visueller und audiovisueller Kunst sowie Medienkunst. Ihre wegweisende Arbeit »M3x3« von 1973 gilt als erstes Videokunstwerk in Südamerika und international als eine der ersten Tanzchoreografien, die für Video und mittels von Computernotationen konzipiert wurde.  Die von Claudia Giannetti kuratierte Ausstellung präsentiert erstmals in Europa einen Überblick über das Gesamtwerk der brasilianischen Künstlerin, Tänzerin und Choreografin. Neben ihren frühen Videoperformances und Computertänzen aus den Jahren 1973 bis 1976 werden ausgewählte Werke von 1980 bis heute gezeigt, die als Videoprojektion, interaktive Installation, Zeichnungen, Skulpturen und App das umfassende Repertoire der Künstlerin erfahrbar machen. 
Veranstaltungsdaten:
Karlsruhe | ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
28.01.2023 - 23.04.2023
Publikation zur Veranstaltung:
Cover für Lines of Abstraction
Lines of Abstraction - C.C. Wang in America
C.C. Wang (1907–2003) is best known as a preeminent twentieth-century connoisseur and collector of pre-modern Chinese art, a reputation that often overshadows his own art. The exhibition recenters Wang’s extraordinary career on his own artistic practice to reveal an original quest for tradition and innovation in the global twentieth century.
Veranstaltungsdaten:
New York, NY | The Bertha and Karl Leubsdorf Gallery, Hunter College Art Galleries
01.02.2023 - 30.04.2023
Publikation zur Veranstaltung:
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